Voller Tatendrang
09.01.2026 Region OberfreiamtWorauf ich mich 2026 freue: Drei Persönlichkeiten blicken aufs neue Jahr
In Merenschwand steht ein grosses Dorffest an. Die zurückgetretene Gemeinderätin Claudia Dober ist OK-Präsidentin. Mario Kopp steht neu der Feuerwehr Waltenschwil vor und Irene ...
Worauf ich mich 2026 freue: Drei Persönlichkeiten blicken aufs neue Jahr
In Merenschwand steht ein grosses Dorffest an. Die zurückgetretene Gemeinderätin Claudia Dober ist OK-Präsidentin. Mario Kopp steht neu der Feuerwehr Waltenschwil vor und Irene Hofstetter ist OK-Präsidentin des Freilichttheaters «Keis Wunder – es Wunder» in Beinwil. Sie verraten, worauf sie sich freuen.
Ich würde mich freuen, wenn die Menschheit endlich realisieren würden, dass es nur ein Miteinander gibt, wenn wir auf dieser Welt weiter zusammenleben wollen. Aber wahrscheinlich ist dies ein frommer Wunsch, so wie sich die Weltlage präsentiert, bin ich nicht sehr optimistisch, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben und so glaube ich an die Zukunft und die Vernunft der Menschheit, dass mein Wunsch 2026 in Erfüllung geht oder dann halt auch erst in weiterer Zukunft.
Als Sofasportlerin freue ich mich natürlich auf die Olympischen Winterspiele. Und natürlich auf ganz viele Schweizer Medaillen. Ich freue mich auf viele spannende Anlässe und Führungen bei uns im Postlonzihus. Es ist immer wieder faszinierend, wie die verschiedenen Künstler und Besucher begeistert sind von unserem Museum in dem auch Veranstaltungen stattfinden. 2026 wird uns Philipp Galizia wieder einmal die Ehre geben mit seinem Programm. Immer wieder ein besonderes Erlebnis, zumal er ja auch Merenschwander Wurzeln hat.
Der Höhepunkt in Merenschwand und auch mein persönliches Highlight ist sicher das Dorffest im September. Auf diesen Anlass freue ich mich ganz besonders. Ich darf als Präsidentin einem unglaublich tollen und engagiertem OK vorstehen, das so viel Herzblut, Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen steckt. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen vorbeikommen, es geniessen können, Menschen treffen, die sie vielleicht schon Jahre nicht mehr gesehen haben. Dass sich gute Gespräche ergeben und dies ein Fest wird, an das man sich noch Jahre später gerne erinnert.
Claudia Dober, Merenschwand
Wenn ich an das neue Jahr denke, kommen mir zugleich die Worte Vorfreude, Tatendrang und Respekt in den Sinn. Als neuer Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Waltenschwil und als Geschäftsinhaber der Firma Kopp & Dubler Elektro-Anlagen stehen im neuen Jahr grosse Herausforderungen vor mir. Der neuen Aufgabe als Feuerwehrkommandant der Feuerwehr begegne ich mit höchstem Respekt. Die Motivation jedes Einzelnen der rund 80 Feuerwehrleute ist enorm gross. Umso grösser ist mein Tatendrang, die wertvolle Arbeit meines Vorgängers mit neuen Ideen und Altbewährtem weiterzuführen. Verantwortung zu übernehmen, ein starkes Team zu führen und gemeinsam für die Sicherheit unserer Gemeinde da zu sein, ist eine Aufgabe, die mich stolz macht und motiviert.
Meine Kunden im Thema Nachhaltiges Bauen und erneuerbare Energien zu beraten, damit diese eine passende Lösung bekommen, ist für mich eine Herzensangelegenheit. Um dies zu intensivieren, werden wir im kommenden Jahr vermehrt auf Kundenberatung in allen elektrischen Anliegen und darüber hinaus setzen. Photovoltaik, Beleuchtungserneuerungen, Wärmeerzeugung sind nur ein Teil der Themen, die für Energie und auch finanzielle Ersparnisse sorgen können.
Als Ausgleich zu diesen Herausforderungen freue ich mich, Zeit mit meinen beiden Kindern und meiner Partnerin zu verbringen. Gemeinsame Erlebnisse, Lachen, kleine Abenteuer und einfache Momente im Alltag geben mir neue Motivation, um meine Aufgaben zu meistern. So starte ich mit Zuversicht, Tatendrang und viel Dankbarkeit ins neue Jahr.
Mario Kopp, Waltenschwil
Ich freue mich speziell auf das Freilichttheater «Keis Wunder – es Wunder». Eine hervorragende Inszenierung von Regisseur Walter Küng, die vom 7. August bis am 5. September auf einer der «schönsten Bühnen», in der Landschaft von Beinwil, aufgeführt wird. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema «Heilig – Wunder», inspiriert durch unseren Kirchenpatron den Heiligen Burkard, dessen Grabstätte von vielen Pilgern immer wieder besucht wird. Walter Küng hat es sehr gut verstanden das Thema Wunder in den Alltag von heute zu übersetzen und zum Ausgangspunkt für Hoffnung und Dialog zu machen. Das Freilichttheater bietet den Menschen von nah und fern Raum, über ihre eigenen «Wunder» und Erfahrungen nachzudenken. Ich wünsche mir, dass viele Beueler, aber auch die begeisterten Spieler und Helfer aus der Umgebung die Zeit der Proben, des Aufbaus, und die Wochen während dem Theater nutzen, um sich zu treffen und sich auszutauschen, und gemütliche Stunden miteinander verbringen, und wer weiss: vielleicht sogar ein Wunder erleben.
Im Jahr 2026 freue ich mich auf viele schöne Begegnungen mit der Familie, das «Hüten» der Grosskinder, das für mich sehr bereichernd ist, und die Treffen und Anlässe mit Freunden. Mir immer wieder Zeit auch für ältere Menschen zu nehmen, ist eine dankbare Aufgabe, die ich sehr gerne mache. Die Zeit in der Natur, beim Wandern und auf der Alp geben mir immer wieder die nötige Bodenhaftigkeit und zeigen mir die wunderbare Schöpfung und Vielfalt der Natur in unserer Heimat. Das lässt alles Konsumdenken in den Hintergrund geraten. Ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben ist für mich dieser Austausch und die Zeit, die wir einander schenken.
Ich wünsche mir, dass wir uns wieder vermehrt zum Wohl der Gesellschaft einsetzen, sei es in einem Verein, in der Gemeinde, der Kirchgemeinde oder einer der so vielen wohltätigen Einrichtungen. Auch diese wichtige Zeit zum Wohl für eine funktionierende Gesellschaft kann sehr bereichernd sein.
Ich wünsche mir und Ihnen allen, «Zeit, um sich zu freuen und zu lachen, und wenn wir sie nutzen, können wir etwas daraus machen».
Irene Hofstetter, Beinwil



