Vor dem Derby die Pause

Fr, 06. Nov. 2020

Mutschellen und Lunkhofen im Unterbruch – In der NLA geht es weiter

Nur wenige Tage nach dem Unterbruch der Saison in den Regionalligen treffen die Coronamassnahmen von Swiss Volley nun auch die Erstligisten des TV Lunkhofen und von Volley Mutschellen.

Für viele war der Unterbruch absehbar. Spätestens aber, seit der Verband die Meisterschaft in den unteren Ligen auf Eis gelegt hat, waren wohl auch die Massnahmen für die nationalen Ligen noch eine Frage der Zeit. Seit letzter Woche nun ist es definitiv: Auch für die 1. Liga und die Nationalliga B ist die Saison bis mindestens zum 23. November unterbrochen. Lediglich in der Nationalliga A geht die aktuelle Meisterschaft zunächst noch ohne Unterbruch – jedoch unter dem Einhalt von strengen Schutzkonzepten und ohne Zuschauer – wie gewohnt weiter.

Die Erstligisten aus dem Kelleramt hatten bis anhin einen durchaus anschaulichen Saisonstart hingelegt. Aus den letzten drei Spielen konnte man ganze sieben Punkte mitnehmen. Der Lohn war der 5. Tabellenplatz. Als nächste Begegnung wäre das Freiämter Derby gegen Volley Mutschellen auf der Agenda gestanden. Im Duell gegen den Neuaufsteiger wäre «Lunki» wohl Favorit gewesen. Die Mutscheller haben nach dem Aufstieg hartes Brot zu beissen. In vier Spielen gab es vier Niederlagen. Das Team steht auf dem 11. und letzten Rang.

Wie es weitergeht, ist unklar

Wie und wann es mit der Meisterschaft nun weitergeht, ist unklar. Ebenfalls noch in Abklärung ist, wie und ob die Volleyballtrainings durchgeführt werden können. Hierzu stehen die Antworten noch aus. Der Vorstand des TV Lunkhofen bemüht sich jedoch um rasche Lösungen. Sollte ein weiterer Trainingsbetrieb tatsächlich nicht mehr möglich sein, wird sich die erste Herrenmannschaft wohl ein Alternativprogramm zurechtlegen müssen, um körperlich fit zu bleiben.

Tim Köpfli darf noch spielen

Tim Köpfli, der früher für den TV Lunkhofen auflief, spielt aktuell in der NLA bei Luzern. Vor wenigen Tagen wurde der 24-Jährige aus Hermetschwil-Staffeln im Spiel gegen Näfels zum «Best Player» ausgezeichnet. Trotzdem reichte es für die Innerschweizer nicht zum Sieg. In einem lebhaften Spiel – ohne Zuschauer – verlor Köpfli mit den Luzernern 1:3. Bitter: Die Luzerner, die in der letzten Saison noch für Furore sorgten, haben ihre ersten fünf Spiele allesamt verloren und stehen am Ende der NLA-Tabelle. --tvl/red

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