Begeisterte Ostereiersuche im Wald Maiholz in Muri
Bei strahlendem Sonnenschein haben die Helferinnen und Helfer des Osterhasen wiederum farbige Eier versteckt. Darunter gab es wieder goldige Eier, die zu einem Ostergeschenk führten. So erleben die Gäste des ...
Begeisterte Ostereiersuche im Wald Maiholz in Muri
Bei strahlendem Sonnenschein haben die Helferinnen und Helfer des Osterhasen wiederum farbige Eier versteckt. Darunter gab es wieder goldige Eier, die zu einem Ostergeschenk führten. So erleben die Gäste des Osterhasen einen unvergesslichen Anlass.
Verena Anna Wigger
Kaum wird das Kommando laut, rennen die Kinder los. Nur wenige Minuten nachdem die Kinder auf die Flächen dürfen, kommt ein Junge gerannt. In der Hand hält er ein goldenes Ei. «Ich habe eines gefunden», ruft er, strahlt über das ganze Gesicht. Er rennt hinunter zum Waldhaus Maiholz. Dort erwarten ihn die fleissigen Helferinnen. Sie wechseln das goldene Ei gegen eine Tasche mit süssen Oster-Leckereien. In der Zwischenzeit kommen Eltern mit ihren Kindern zurück und zeigen ihre reiche Beute. Zwar soll jeder nur eine gewisse Anzahl Eier mitnehmen. «Damit alle etwas bekommen», sagt Maria Küng vom Freizeitverein. Die Sammelleidenschaft lässt das manchmal vergessen. Nach einiger Zeit kommt der nächste Junge freudestrahlend aus der Fläche. Liu Schnider trägt das goldene Ei in seiner Hand. Über sein ganzes Gesicht strahlt er. Das färbt auch etwas auf seine beiden Mamis Nicole und Naomie ab. Sie holen mit Liu sein Geschenk ab. Dabei verrät Nicole, dass das nicht das erste goldene Ei ist, das der 8-Jährige gefunden hat. «Schon als Vierjähriger hat er eines gefunden», sagt sie. Währenddessen kommen weitere Familien zurück von der erfolgreichen Suche nach den schön gefärbten Eiern.
Einladung zum Verweilen gerne angenommen
Viele machen einen Stopp beim Waldhaus. Hier verkaufen die Frauen vom Freizeitverein selbst gebackenen Kuchen. Auch hier gibt es die «Renner». Maria Küng ist Kassiererin des Vereins und sie verrät: «Schoggikuchen sind immer der Renner.» Auch Zitronenkuchen oder der «Mississippi» gehören dazu. Beim «Mississippi» machen es die «Schoggistängeli» aus, verraten die umstehenden Frauen. Auch sie haben Kuchen zum einladenden Buffet beigetragen. «Dank dem schönen Wetter können wir gut Kuchen verkaufen», sagt Küng.
Das Wetterglück helfe auch ihnen selbst. Sie seien schon mit Stiefeln in den Wald gegangen, um dem Osterhasen zu helfen, die Eier zu verstecken. Wenn es Tage zuvor stark geregnet habe und das Gelände durchweicht sei, würden die Familien jeweils nicht lange bleiben. Dann stellen sie jeweils ein Zelt auf, unter dem sich die Besucher hinsetzen können. Bei dem aktuell schönen Wetter sei das jedoch mit mehr Genuss verbunden. Da bleiben die Eltern auch gern sitzen und überlassen ihren Kindern die Suche.
Lokaler Betrieb unterstützt den Osterhasen
Die bunt gefärbten Eier kommen aus einem lokalen Geflügelbetrieb, der selbst Eier färbt. Maria Küng sagt: «Wir färben schon lange nicht mehr selbst.» Sie seien mit ihrem Lieferanten glücklich, dort beziehen sie jeweils ihre 1000 Eier. Wichtig ist ihnen, einen lokalen Anbieter zu berücksichtigen. Die Eier werden auf den drei Flächen verteilt. Bei den Kleinsten ist auch der Osterhase unterwegs. Da gibt es auch mal ein Ei, ohne lange zu suchen. Maria Küng verrät: «Wer später kommt, findet leider keine mehr.» Denn ihre Eier suchenden Gäste seien sehr fleissig. Überhaupt sei der Anlass sehr beliebt.