Handball, 1. Liga, Abstiegsrunde: HV Herzogenbuchsee – TV Muri (Sa, 18 Uhr)
Eine Woche nach dem Schützenfest in der Bachmatten trifft der TV Muri bereits wieder auf den HV Herzogenbuchsee. Den Klosterdörflern bietet sich die Chance, sich im Kampf um den ...
Handball, 1. Liga, Abstiegsrunde: HV Herzogenbuchsee – TV Muri (Sa, 18 Uhr)
Eine Woche nach dem Schützenfest in der Bachmatten trifft der TV Muri bereits wieder auf den HV Herzogenbuchsee. Den Klosterdörflern bietet sich die Chance, sich im Kampf um den Ligaerhalt einen kleinen Vorteil zu verschaffen.
Mit fünf Punkten aus den letzten drei Spielen hat sich der TV Muri in eine angenehme Ausgangslage für die restliche Saison gebracht. Sechs Spiele vor dem Saisonende haben die Murianer den Ligaerhalt in den eigenen Händen und morgen Samstag gegen Herzogenbuchsee die Möglichkeit, ihrem Saisonziel einen grossen Schritt näher zu kommen.
Nach zwei Niederlagen in der Hauptrunde konnten die Murianer die Oberaargauer in der dritten und bisher wichtigsten Begegnung am letzten Samstag endlich bezwingen. Mit zwei weiteren Punkten in der kommenden Partie würde man den Vorsprung auf Herzogenbuchsee auf drei Punkte ausbauen und gleichzeitig den zweiten Rang in der Tabelle festigen. Dass dies eine grosse Chance ist, bestätigt Muris Cheftrainer Mimmo Di Simone. «Zwei aufeinanderfolgende Siege gegen Herzogenbuchsee wären grossartig und gleichzeitig ein grosser Schritt in Richtung Klassenerhalt. Natürlich wäre auch dann noch nichts entschieden, aber wir hätten uns zumindest ein kleines, aber wertvolles Polster verschafft», ergänzt er.
Defensiv einen Zacken zulegen
Eine einfache Angelegenheit wird die Partie in Herzogenbuchsee allerdings nicht. Die Gastgeber werden gewillt sein, sich für die Niederlage vom vergangenen Wochenende zu revanchieren. Beim Duell in der Murianer Bachmatten lieferten sich die beiden Angriffsreihen ein Wettschiessen, aus dem der TV Muri als Sieger hervorging (39:36). Di Simone erwartet, dass die Oberaargauer der Partie vor heimischem Publikum gleich zu Beginn ihren Stempel aufdrücken wollen: «Ich vermute, sie werden wie eine Furie loslegen. Herzogenbuchsee ist eine gute Mannschaft mit starken Individualisten, die uns das Leben schwer machen werden. Darauf müssen wir eingestellt sein und noch besser auftreten als letzte Woche.» Damit bezieht sich Di Simone wenig überraschend auf die Abwehr, welche 36 Gegentreffer zuliess. «Defensiv müssen wir deutlich stärker agieren. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir noch einmal 39 Tore erzielen.» Am Ende dürfte sich jene Mannschaft durchsetzen, die sich in der Abwehr gegenüber der Vorwoche mehr steigern kann, vermutet Di Simone weiter.
Die 39 geschossenen Tore und das abgeklärte Auftreten in der Schlussphase der letzten Partie geben Hoffnung, dass sich der Murianer Sieg gegen Herzogenbuchsee nun wiederholen lässt. Ein Sieg würde den Klosterdörflern im Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Liga ein wenig Luft verschaffen. --tvm