Aktuelles aus Beinwil
Sobald im Frühling in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien ihre Laichplätze aufzusuchen. Die Tiere legen auf ihrem Weg vom Winterquartier zum Laichgewässer ...
Aktuelles aus Beinwil
Sobald im Frühling in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien ihre Laichplätze aufzusuchen. Die Tiere legen auf ihrem Weg vom Winterquartier zum Laichgewässer Strecken von mehreren Hundert Metern bis zu einigen Kilometern zurück. Dabei sind sie oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren. Da die Tiere in der Nacht unterwegs sind, werden sie von den Fahrzeugen in Massen überrollt, was den Fortbestand der geschützten Tiere weiter gefährdet.
Jedes Jahr werden in der Schweiz von Amphibien-Freunden, Schülerinnen und Schülern und weiteren Helferinnen und Helfern über hunderttausend Amphibien über die Strasse getragen. In Winterschwil übernimmt diese Aufgabe Sepp Moos. Die Bevölkerung konnte seine Arbeit dieses Jahr laufend via Whatsapp-Chat verfolgen und erhielt so täglich einen faszinierenden Einblick in diese Welt der Amphibien. Total konnte in diesem Jahr 1901 Tieren (1845 Frösche, 21 Kröten und 35 Molche) sicher über die Strasse geholfen werden. Sepp Moos und seinen Helfern (unter anderem Naturund Vogelschutzvereins Oberfreiamt) gebührt ein grosser Dank. --gk