Bronzemedaille für Gilles Bärtschi an der EPFL
Kürzlich fand an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) das Finale der Schweizer Informatik-Olympiade statt. Für ihre programmierten Lösungen wurden 12 junge Talente mit ...
Bronzemedaille für Gilles Bärtschi an der EPFL
Kürzlich fand an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) das Finale der Schweizer Informatik-Olympiade statt. Für ihre programmierten Lösungen wurden 12 junge Talente mit Medaillen ausgezeichnet – darunter Gilles Bärtschi aus Niederwil, Schüler der Kantonsschule Wohlen. Er gewann eine Bronzemedaille.
Im Herbst 2025 nahmen über 1000 Jugendliche an der Schweizer Informatik-Olympiade teil – zehnmal so viele wie im Vorjahr, dank einer neuen ersten Runde im Quizformat. Nur die besten 32 schafften es bis ins Finale. Die Finalisten hatten sich im Februar in einem einwöchigen Trainingscamp in Sarnen gemeinsam vorbereitet. Im Finale mussten sie dann, während mehrerer Stunden ihre Programmierkünste unter Beweis stellten. Dabei suchten die Finalisten nach den passenden Algorithmen für rätselhafte Szenarien wie: Welcher Weg führt durch die Stadt? Oder wie orientiert man sich im Schnee? Für ihre programmierten Lösungen wurden zwölf junge Talente mit Medaillen ausgezeichnet – darunter Gilles Bärtschi aus Niederwil, Schüler der Kantonsschule Wohlen. Er gewann eine Bronzemedaille.
So fand kürzlich die Preisverleihung statt, mit einem Vortrag über das Informatikstudium im KI-Zeitalter von Marcel Cahenzli (Universität St. Gallen) und einem Erfahrungsbericht der Schweizer, die letztes Jahr an der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) teilgenommen hatten. Diese findet vom 9. bis 16. August in Taschkent, Usbekistan, statt. Jedes Land wird von vier Teilnehmenden vertreten.
Noch eine zweite Chance
Allerdings qualifizieren sich die vier Schweizer Goldgewinner nicht direkt. Stattdessen treffen sie sich für ein weiteres Auswahlverfahren. Obwohl es für Gilles Bärtschi nicht für Gold gereicht hat, hat er theoretisch noch die Chance, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren.
Wer die Schweiz an der Internationalen Informatik-Olympiade vertritt, entscheidet sich erst bei einer weiteren Auswahl im Mai, an der alle Medaillengewinner erneut teilnehmen dürfen.
Begabung von Jugendlichen fördern
Die Wissenschafts-Olympiade fördert Jugendliche, weckt wissenschaftliche Begabungen und Kreativität und beweist: Wissenschaft ist spannend. Jedes Jahr gibt es elf Olympiaden und etwa 10 000 Teilnahmen: Workshops, Lager und Prüfungen in Astronomie, Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Linguistik, Mathematik, Philosophie, Physik, Robotik und Wirtschaft. Die Organisatoren sind junge Forschende, Studierende oder Lehrpersonen, die freiwillig viele Stunden und Herzblut in das nationale Programm investieren. Die besten Teilnehmenden vertreten die Schweiz an internationalen Wettbewerben. --red