100. Session des Freiämter Schattenkabinetts im Bundeshaus in Bern
Ein aussergewöhnliches Jubiläum konnte das Freiämter Schattenkabinett feiern. Herbert Strebel, der neue Präsident, hat die Mitglieder zur 100. Sitzung nach Bern ...
100. Session des Freiämter Schattenkabinetts im Bundeshaus in Bern
Ein aussergewöhnliches Jubiläum konnte das Freiämter Schattenkabinett feiern. Herbert Strebel, der neue Präsident, hat die Mitglieder zur 100. Sitzung nach Bern eingeladen.
Das Freiämter Schattenkabinett (FSK) ist eine Vereinigung ehemaliger Grossräte und Grossrätinnen aus der Mitte, vormals CVP, der Bezirke Bremgarten und Muri. Sie treffen sich seit 50 Jahren regelmässig zweimal im Jahr zu einem geselligen Stelldichein mit einem feinen Mittagessen. Dies immer abwechselnd in einer anderen Gemeinde der beiden Bezirke.
Die Session ist ein ganztägiger Anlass und beinhaltet jeweils eine weiterbildende Komponente mit einer Besichtigung eines Betriebes oder eines Vortrages zu einem aktuellen Thema. Ebenfalls werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen immer von den Bezirkspräsidien über die aktuellen politischen Geschehen aus dem Grossen Rat orientiert.
Zu diesem Jubiläumsanlass suchte der Vorstand einen ganz besonderen Tagungsort. Mithilfe von Alt-Nationalrat Markus Zemp (der heute zwar in Schafisheim wohnt, aber mit dem Freiamt eng verbunden ist und ebenfalls Mitglied des FSK ist) und von Ständerätin Marianne Binder durften die Gäste aus dem Freiamt das Bundeshaus besichtigen und an der Sitzung des Ständerates teilnehmen.
Auch mit 99 Jahren noch am Ausflug dabei
Anschliessend genossen sie im Bundeshaus ein feines Mittagessen in der Galerie des Alpes. Im Fraktionszimmer der Mitte wurden sie dann von Ständerätin Marianne Binder, Nationalrätin Maja Bally und Nationalrat Andreas Meier begrüsst und durften anschliessend ihre ordentliche Frühjahrssession abhalten.
An diesem ehrwürdigen Anlass nahmen gut 30 Personen teil. Der älteste Teilnehmer war 99 Jahre alt. Dies zeigt eindrücklich, wie gut und langlebig man als Mitglied des FSK unterwegs sein kann. Mit guten Erinnerungen und mit der Gewissheit, dass die Demokratie funktioniert, sind die Mitglieder des Schattenkabinetts weiterhin motiviert, die aktive Generation zu unterstützen. --red