Wer unser bewährtes und gut konzipiertes Steuersystem kennt, weiss auch, dass es die wichtigen und wertvollen Stellschrauben (Tarife A / B, Progression, Abzugsgrössen etc.) für die Herstellung der effektiven Steuergerechtigkeit beinhaltet. Statt an den zweckbestimmten ...
Wer unser bewährtes und gut konzipiertes Steuersystem kennt, weiss auch, dass es die wichtigen und wertvollen Stellschrauben (Tarife A / B, Progression, Abzugsgrössen etc.) für die Herstellung der effektiven Steuergerechtigkeit beinhaltet. Statt an den zweckbestimmten Stellschrauben richtig zu justieren, tischt uns die Linke eine Individualbesteuerungsinitiative auf, die in der Umsetzung an Bürokratie und Irrsinn nicht zu überbieten ist.
Unter dem Begriff «Steuergerechtigkeit» sollen für die gesellschaftliche Sonderklasse Tausende von neuen, überbezahlten Beamten- und Verwaltungsstellen inklusive Dienstleister installiert werden. Horrende, nachhaltige Kosten für Lohn- und Versicherungssummen, IT- und Büroinfrastruktur, Software-Projekte, Ausbildner, zusätzliche Räumlichkeiten etc. warten auf den für dumm gehaltenen Steuerzahler.
Was das für die Gemeinden und Kantone bedeutet, bedarf keiner weiteren Erklärung. Für Familien und Ehepaare: Zwei Steuererklärungen, Sachwert- und Gütertrennverfahren, wertvernichtende Administrationskosten, Zeit- und Ressourcenverschwendung.
Wer vorausdenken kann, sagt Nein mit Blick auf kommende Wahlen.
Rainer Schumacher, Zufikon