Erstes Hopp-la-Familienfest im Alterszentrum Obere Mühle stellt Organisatoren zufrieden
Begegnungen – dass soll der Sinnespark zwischen den Generationen schaffen. «Dies wollten wir auch mit dem Familienfest fördern. Und das ist uns gelungen», ...
Erstes Hopp-la-Familienfest im Alterszentrum Obere Mühle stellt Organisatoren zufrieden
Begegnungen – dass soll der Sinnespark zwischen den Generationen schaffen. «Dies wollten wir auch mit dem Familienfest fördern. Und das ist uns gelungen», sagt Mike Lauper, Präsident des Altersheim-Vereins Villmergen/Dintikon. Er ist überzeugt, dass der Tag tolle Erlebnisse für Jung und Alt schaffen konnte.
Sabrina Salm
Die aufgeweckte, ältere Eichhörnchendame Lucy wohnt in einer alten Eiche, die gefällt werden soll. Ihr bester Freund Max, ein Kater, will ihr helfen. Doch sie finden keine Lösung. Also gehen sie auf Wanderschaft, um ein neues Zuhause für Lucy zu finden. Auf ihrem Bewegungsmarsch sammeln sie auch gleich Nüsse für ihren Vorrat. «Es soll einen Bach in der Nähe haben, idyllisch sein mit vielen Bäumen und wie ein grosser Spielplatz, auf dem man sich genügend bewegen kann», wünscht sie sich. Gefunden hat sie ihren Traumort in Villmergen im Sinnespark beim Alters- und Pflegeheim Obere Mühle. Von ihren tierischen Nachbarn, den Alpakas, den Hühnern, den Kaninchen, den Ziegen und den Schildkröten, ist sie ebenso angetan wie von den Bewohnern und Besuchern der Institution. «Besser als erträumt», finden die Freunde. Die Geschichte von Lucy und Max, den Maskottchen der Hopp-la-Stiftung, regt die vielen Kinder am Familienfest an, selber auf die Reise zu gehen und ihre eigenen Geschichten zu erleben. Zusätzlich motivieren die Preise, die es auf insgesamt vier Wettbewerbsläufen gibt, die Teilnehmenden. Und so sieht man am Samstag im Park viele Familien, die auf Nüssli-Jagd sind und dafür die verschiedenen Geräte ausprobieren und die neue Heimat von Lucy und Max erkunden.
Gezeigt, was alles möglich ist
Die Besucher wurden spielerisch an die vielen verschiedenen Geräte herangeführt. Genau so sollte es sein. Denn obwohl der Sinnespark, der seit anderthalb Jahren eröffnet ist, ein Magnet für Familien ist und Bewohner nach draussen lockt, sind die Benutzungsweisen der Geräte des Hopp-la-Parcours weniger bekannt. Dies sollte dank dem Familienfest geändert werden. Die Verantwortlichen haben gezeigt, was alles möglich ist. Der Spass kam nicht zu kurz und Generationen wurden miteinander verbunden.
Interaktionen erfreuen
Deshalb ziehen sie ein positives Fazit des Anlasses. «Das Wetter war genial, die Stimmung perfekt und die Qualität der Leute, die hier waren, grandios», strahlt der Präsident des Altersheim-Vereins Villmergen/Dintikon Mike Lauper. Die Erwartungen der Verantwortlichen seien übertroffen worden. «Obwohl es von der Anzahl der Besucher her natürlich mehr hätten sein können. Aber wir hatten immer Leute auf Platz, ob jung oder alt, und sie alle hatten Riesenfreude.» Das sei die Hauptsache, meint Lauper. Für ihn einer der Höhepunkte waren die Interaktionen mit den Menschen. «Die Bewohnenden schauten zu und erfreuten sich. Besonders die Kinder haben den Lead übernommen und aufgeweckt den Parcours gemeistert und ihre Begleitung, ob Eltern oder Grosseltern, motiviert, ebenfalls mitzumachen.» Auf dieser Basis könne man weitermachen. Die Voraussetzungen für eine Wiederholung im nächsten Jahr stimmen. «Das Familienfest soll sich etablieren. Und dafür hat es grosses Potenzial.»