Vortrags-Trilogie in der Pflegimuri
Was macht ein gutes Leben aus? Wie gelingt gutes Altern? Und was kann ein gutes Sterben bedeuten? Diesen grundlegenden Fragen widmet sich die Pflegi gemeinsam mit der Philosophin Magdalena Hoffmann von der Universität Luzern in ...
Vortrags-Trilogie in der Pflegimuri
Was macht ein gutes Leben aus? Wie gelingt gutes Altern? Und was kann ein gutes Sterben bedeuten? Diesen grundlegenden Fragen widmet sich die Pflegi gemeinsam mit der Philosophin Magdalena Hoffmann von der Universität Luzern in einer dreiteiligen Vortragsreihe.
Die Vortrags-Trilogie «Wege zum guten Leben, guten Altern und guten Sterben» umfasst drei philosophische Abende, die gehaltvoll, verständlich und alltagsnah zentrale Lebensthemen beleuchten. Die Veranstaltungen finden am 22. Januar, 2. Juni und 29. Oktober in der Pflegi statt und richten sich an alle Interessierten – Vorkenntnisse in Philosophie sind nicht erforderlich.
Gut leben – Angewandte Selbstsorge
Der erste Vortrag der Trilogie findet am Donnerstag, 22. Januar, um 18 Uhr im Dachsaal statt. Im Anschluss wird ein kleiner Apéro offeriert. Unter dem Titel «Gut leben – Angewandte Selbstsorge» nimmt Magdalena Hoffmann das Publikum mit auf eine philosophische Reise in die Antike. Sie zeigt auf, wie aktuell die Fragen nach einem guten Leben bis heute geblieben sind – gerade in diesen bewegten Zeiten. Im Zentrum stehen Gedanken zur sogenannten Lebenskunst: der bewusste Umgang mit Emotionen, das Erkennen des wahren Werts von Dingen und die Fähigkeit, sich nicht von Äusserlichkeiten bestimmen zu lassen. Ergänzt werden die philosophischen Überlegungen durch einfache, alltagstaugliche Übungen zur Selbstsorge.
«Gut altern – Gelebte Reife» folgt am 2. Juni. Der Vortrag beleuchtet das Alter als eigenständige Lebensphase mit eigenen Qualitäten und «Gütern des Alters» – jenseits gängiger Klischees. «Gut sterben – Gelungener Abschied» bildet am 29. Oktober den Abschluss. Der Abend widmet sich der Frage, was ein gutes Sterben bedeuten kann, und lädt zu einer differenzierten, entlastenden Auseinandersetzung mit dem Lebensende ein.
Referentin Magdalena Hoffmann ist Studienleiterin mehrerer Weiterbildungsstudiengänge mit philosophischem Profil an der Universität Luzern. Als promovierte Philosophin mit Schwerpunkt antike Ethik und langjähriger Erfahrung in Lehre, Forschung und Ethikkommissionen ist es ihr ein besonderes Anliegen, Philosophie verständlich und lebensnah für ein breites Publikum zugänglich zu machen. --zg