Der Buchtipp
08.04.2026 Literatur, Kommende EventsDie Freiämter Bibliotheken stellen neue Bücher vor
Aktuelles, Lustiges, Unerwartetes und Anregendes − Printmedien, Non-Books und E-Medien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Das und viel mehr wartet in den Bibliotheken Wohlen, Bremgarten, Muri und ...
Die Freiämter Bibliotheken stellen neue Bücher vor
Aktuelles, Lustiges, Unerwartetes und Anregendes − Printmedien, Non-Books und E-Medien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Das und viel mehr wartet in den Bibliotheken Wohlen, Bremgarten, Muri und Mutschellen auf Interessierte. Die Neuerscheinungen können dort ausgeliehen werden.
Die Rolle der Frau nach dem Zweiten Weltkrieg
«Miss Taylor, das Wasser und die Liebe» ist ein fesselnder Roman über Selbstfindung und Emanzipation in den 50er-Jahren.
Auf einer Silvesterparty lernt die schüchterne und eher menschenscheue Museumsnachtwächterin Milla Taylor den Einzelgänger Monty Chester kennen. Er war vor einem Unfall ein begnadeter Taucher. Inspiriert von seinen Erzählungen und einem ersten Tauchgang im Gartenteich des Anwesens wird das Tauchen für sie eine bis dahin eher Männern vorbehaltene Leidenschaft, die sie um die ganze Welt führen und ihr manch schicksalhafte Begegnung bescheren wird.
Sophie Hopper; Miss Taylor, das Wasser und die Liebe
Das Ende eines langen Lebens
Der 89-jährige Bo lebt allein in seinem Haus, seine Frau ist in ein Pflegeheim für Demenzkranke gezogen. Sein Hund Sixten ist sein treuer Begleiter und der Pflegedienst schaut regelmässig bei ihm vorbei. Zu seinem Sohn Hans hat Bo ein schwieriges Verhältnis. Bo verliert immer mehr seine Selbstständigkeit, die Herausforderungen des hohen Alters sind gross. Er blickt zurück auf sein Leben, die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seine letzte Reise möchte er mit allen versöhnt antreten.
Ein sehr berührendes, leises Buch, ehrlich und hoffnungsvoll.
Lisa Ridzén: Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
Die Herberge der Nazis
14. Juni 1940: Die Deutschen besetzen Paris; sie werden vier Jahre bleiben. Überall herrscht Totenstille, doch das Grandhotel Ritz ist geöffnet. Barmann Frank Meier mixt wie üblich Cocktails, aber nur für speziellere Gäste: Nazis, Kollaborateure, die Elite. Er lauscht mit grosser Umsicht Gesprächen über skrupellose Besatzerpläne, auch über Widerstand und Verrat. Und er muss ein tödliches Geheimnis hüten: Er ist Jude. Basierend auf der realen Figur Frank Meier, schildert der Autor fesselnd eine Welt voll Täuschung, Loyalität und Mut; den schmalen Grat zwischen Überleben und Widerstand.
Philippe Collin: Der Barmann des Ritz
Ausbruch aus dem Alltag
Weshalb leben rund 800 000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland und warum haben sie ihrer Heimat den Rücken gekehrt? In 26 Reportagen, je eine pro Kanton, porträtiert Julian Perrenoud in 26 Ländern Menschen. Er reiste ihnen nach und begegnete den Ausgewanderten in entlegenen wie urbanen Regionen. Aus Begegnungen im hohen Norden, im tropischen Dschungel, in Grossstädten und auf abgelegenen Inseln entstand ein lebendiges Porträt von Auswanderung, Identität und Neuanfang.
Julian Perrenoud: Ausgewandert
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Gemeindebibliothek Muri
Singisenflügel Kloster
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