Einwohnergemeindeversammlung am Dienstag, 2. Juni
Nebst der Sanierung des Pumpwerks Gizlen kommen zwei weitere Verpflichtungskredite zur Abstimmung. Insgesamt geht es um fast 400 000 Franken.
Thomas Stöckli
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Einwohnergemeindeversammlung am Dienstag, 2. Juni
Nebst der Sanierung des Pumpwerks Gizlen kommen zwei weitere Verpflichtungskredite zur Abstimmung. Insgesamt geht es um fast 400 000 Franken.
Thomas Stöckli
Das Pumpwerk Gizlen pumpt das im Weiler Gizlen anfallende Abwasser ins übergeordnete Kanalisationssystem. Und das seit über 30 Jahren. Nun soll es für 140 000 Franken saniert und an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ohne Sanierung drohe die Anlage dereinst auszufallen, warnt der Gemeinderat mit Verweis auf die drohenden Auswirkungen auf die Umwelt und die Gemeindefinanzen.
Handlungsbedarf bezüglich Turnhalle und Asylraum
Zwei weitere Kredite beziehen sich erst auf Planungskosten. So soll für 170 000 Franken die Zukunft der nicht mehr zeitgemässen Turnhalle gesamthaft geprüft werden. Konkret ist die bestehende Halle zu klein und die Bühne veraltet. Im Raum stehen als Optionen eine Sanierung, allenfalls mit Erweiterung, oder ein Neubau. «Ziel ist es, ein fundiertes Entwicklungskonzept zu erarbeiten, welches eine Bestvariante aufzeigt und als Grundlage für die weiteren Planungsschritte dient», formuliert es der Gemeinderat in der Broschüre zur «Gmeind». Die Planungsarbeiten sollen durch ein spezialisiertes Büro begleitet werden, welches über Erfahrung im Bereich Schul- und Sportanlagen verfügt.
Bezüglich Asylunterkunft steht derweil schon fest, dass der Gemeinderat mit einem Neubau plant. Eine entsprechende Orientierung der Bevölkerung fand Ende März statt. Konkret soll am Standort des heutigen Asylcontainers zweckmässiger Wohnraum für 16 Personen entstehen. Für die Projektierung beantragt der Gemeinderat 85 000 Franken. Zum Vergleich: Würden die aktuellen temporären Unterkünfte und die nicht mehr zumutbaren Container wegfallen, könnten für die zwölf fehlenden Plätze Kosten von 394 000 Franken entstehen – und das jährlich wiederkehrend. Der Gemeinderat hat alternativ auch den Kauf bestehender Liegenschaften, die unbefristete Nutzung privater Liegenschaften und Kooperationen mit anderen Gemeinden geprüft: «Keine dieser Optionen führt jedoch zu einer tragfähigen, langfristigen Lösung.» Entsprechend komme er zum Schluss, teilt der Gemeinderat in der Einladungsbroschüre zur Gemeindeversammlung mit, «dass eine eigene, dauerhafte Infrastruktur notwendig ist». Die neue Lösung solle zudem Handlungsspielraum für die zukünftige Entwicklung bieten, durch Anpassung, Erweiterung oder Umnutzung.
Die Traktanden
Die Gemeindeversammlungen finden in Aristau am 2. Juni in der Turnhalle statt. Die Ortsbürger behandeln ab 19.30 Uhr folgende Traktanden: 1. Protokoll. – 2. Rechenschaftsbericht. – 3. Jahresrechnung. – 4. Verschiedenes und Umfrage. Und hier die Traktanden der Einwohnergemeinde, die ab 20 Uhr tagt: 1. Protokoll. – 2. Rechenschaftsbericht. – 3. Jahresrechnung. – 4. Verpflichtungskredit von 140 000 Franken für die Sanierung des Pumpwerks Gizlen. – 5. Überarbeitung Gebührenreglement zur Bauund Nutzungsordnung. – 6. Verpflichtungskredit von 170 000 Franken für die Planerarbeiten für Sanierung/Erweiterung/Neubau der Turnhalle. – 7. Verpflichtungskredit von 85 000 Franken für die Projektierung eines Neubaus einer Asylunterkunft. – 8. Verschiedenes und Umfrage. --tst