Max Light bei «Musig im Pflegidach»
Am 29. März, 20.30 Uhr, ist bei «Musig im Pflegidach» ein Musiker zu Gast, der in der internationalen Jazzszene längst als eine der spannendsten Stimmen seiner Generation gilt: Max Light, Gitarrist, ...
Max Light bei «Musig im Pflegidach»
Am 29. März, 20.30 Uhr, ist bei «Musig im Pflegidach» ein Musiker zu Gast, der in der internationalen Jazzszene längst als eine der spannendsten Stimmen seiner Generation gilt: Max Light, Gitarrist, Komponist und musikalischer Denker mit Sitz in Brooklyn, New York.
Max Light steht für einen Jazz, der intellektuell herausfordert und gleichzeitig unmittelbar berührt. Seine Musik bewegt sich souverän zwischen komplexen rhythmischen Strukturen, lyrischer Klarheit und einer Spielfreude, die nie akademisch wirkt. Nicht umsonst wurde sein aktuelles Album Chaotic Neutral ausgezeichnet als komplex, geheimnisvoll und endlos faszinierend sowie als regelrechte Meisterklasse im Umgang mit ungeraden Metren.
Auch Lights bisheriger Werdegang unterstreicht dieses Renommee: zweiter Preis beim Herbie Hancock Institute of Jazz International Guitar Competition, bewertet von Grössen wie Pat Metheny, John Scofield und Lionel Loueke; Studien am New England Conservatory in Boston sowie am Aaron Copland School of Music in New York; regelmässige Auftritte im legendären Wally’s Jazz Café in Boston – und eine stetig wachsende internationale Präsenz als Bandleader und Sideman.
Hochaktuelle und zeitlose Musik
Nach seinem hochgelobten Steeplechase-Debüt Henceforth und der Duo-Veröffentlichung mit Pianist Julian Shore – inklusive ausgedehnter Japan-Tournee – präsentiert sich Max Light nun mit einem Quartett, das Virtuosität, Erfahrung und frische Energie vereint. Für das Publikum in Muri ist das zugleich ein Wiedersehen: Julian Shore am Piano und Walter Stinson am Bass standen beide bereits mehrfach auf der Pflegidach-Bühne und haben dort bleibende Eindrücke hinterlassen. Neu dabei ist der Drummer Steven Crammer, der mit Gespür für Form, Dynamik und Groove das rhythmische Rückgrat dieser Band bildet.
Jazz als lebendige Sprache
Gemeinsam erschaffen die vier Musiker einen Sound, der hochaktuell und zeitlos zugleich ist: transparent, vielschichtig, voller überraschender Wendungen – und immer getragen von einer starken inneren Logik. Es ist Musik, die sich im Moment entfaltet, Risiken eingeht und genau daraus ihre Spannung bezieht. Dieses Konzert richtet sich an alle, die Jazz nicht als Stil, sondern als lebendige Sprache verstehen. An Hörerinnen und Hörer, die Lust haben, sich mitnehmen zu lassen – von New Yorker Gegenwart, musikalischer Tiefe und einem Ensemble, das zuhört, reagiert und erzählt. Ein Abend für offene Ohren, wache Köpfe und alle, die erleben wollen, wie die Zukunft des Jazz klingt – live und ohne Netz. --red
Weitere Informationen und Tickets: www.murikultur.ch.