1. Liga: SG TSV Frick – TV Muri (Samstag, 18 Uhr, Frick Ebnet)
Momentan belegt der TV Muri Rang 3 in der Tabelle mit 24 Punkten. Morgen Samstag gastieren die Klosterdörfler beim Kantonsrivalen Frick. Der Gegner steht in der Rangliste auf am 9. Platz mit sieben ...
1. Liga: SG TSV Frick – TV Muri (Samstag, 18 Uhr, Frick Ebnet)
Momentan belegt der TV Muri Rang 3 in der Tabelle mit 24 Punkten. Morgen Samstag gastieren die Klosterdörfler beim Kantonsrivalen Frick. Der Gegner steht in der Rangliste auf am 9. Platz mit sieben Punkten Rückstand auf Muri. Gegen die Fricktaler soll nach drei sieglosen Spielen wieder ein Erfolg her.
«Wir sind nicht aufgeregt», sagt Muri-Trainer Björn Navarin vor dem Spiel gegen Frick. Nervosität sei kein Problem seiner Mannschaft, «aber es ist eine intensive Phase momentan». Bis Ende März spielt Muri jedes Wochenende. Im Kampf um Punkte gibt es keine Pause mehr. Das erste dieser sechs Duelle ist das Spiel morgen Samstag im Fricktal. «So, wie ich es vernommen habe, sind die Begegnungen gegen Frick immer sehr intensiv gewesen», sagt der Trainer. «Ich hoffe einfach, dass wir wieder zwei Punkte holen können.» In den letzten drei Spielen ist das nicht gelungen. Gegen Horgen/Wädenswil und Suhr Aarau II gab es zwei Unentschieden. Am vergangenen Wochenende folgte die 31:33-Niederlage gegen Kriens-Emmen. «Ein Sieg würde unser Selbstvertrauen stärken und bestätigen, dass das, was wir tun, funktioniert.»
Die erste Begegnung mit Frick fand am 8. November statt. Muri gewann zu Hause nach einem Halbzeitrückstand und einer Aufholjagd mit 31:28. Besonders Torwart Ursin Schleiss brillierte damals mit einer Abwehrquote von beinahe 50 Prozent und trug massgeblich zum Sieg der Freiämter bei. «Wir treten erneut mit allen drei Goalies an. Gegen Frick erwarten uns erfahrungsgemäss sehr spezielle und enge Spiele. Wir müssen über 60 Minuten in der Verteidigung alles geben», so Navarin.
Hinten fest, vorne flink
Nach der erfolgreichen Vorrunde stockte es zuletzt bei Muri. Das ist auch dem Trainer nicht entgangen. «In den letzten zwei Spielen gegen die jungen, gut ausgebildeten Spieler von Suhr Aarau und Kriens-Emmen haben wir im Eins-gegen-eins regelmässig Probleme gehabt.» Wenn die Spieler diese direkten Duelle verlieren, funktioniert das beste System nicht mehr, erklärt er. «Gegen Kriens-Emmen ist uns das sehr oft passiert. Darum haben wir diese Woche wieder die Grundlagen trainiert.» Navarin setzt dabei nicht nur auf allgemeine Übungen. Er schneidert den Spielern die Trainings basierend auf den Lehren der vergangenen Begegnungen zu. Trainer und Team analysieren dazu gemeinsam die Aufnahmen der Spiele. «Im Video des Spiels gegen Kriens sind viele Verhaltensmuster wieder zu sehen, die wir eigentlich abgelegt hatten.» Muri kämpft noch mit der Defensive, brilliert dafür im Angriff. «Unsere Angriffe sind wieder zielgerichteter. Höhere Wurfausbeute, weniger Fehlwürfe. Wir entwickeln uns in die richtige Richtung.»
Junger Goalgetter als Gefahr
Die nächsten Gegner werden es dem TV Muri aber nicht einfach machen. «Wenn man Frick analysiert, ist Lionel Moser jemand, den man im Auge behalten muss.»
Der Spieler mit Jahrgang 2006 hat in den bisherigen 18 Spielen der Fricktaler in Meisterschaft und Cup immerhin 97 Tore erzielt. «Wir erkennen, dass er individuell gute Möglichkeiten hat und viele Entscheidungen der Fricker fällt. Grundsätzlich sind wir aber mit dem Fokus bei uns, das nützt uns viel mehr.» --tvm