Für andere da sein
07.05.2024 WohlenGeneralversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Wohlen
Der Gemeinnützige Frauenverein setzt sich zum Wohle der Mitmenschen ein. Er bereichert deren Alltag mit diversen Anlässen und Einsätzen.
Der Gemeinnützige Frauenverein ...
Generalversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Wohlen
Der Gemeinnützige Frauenverein setzt sich zum Wohle der Mitmenschen ein. Er bereichert deren Alltag mit diversen Anlässen und Einsätzen.
Der Gemeinnützige Frauenverein Wohlen ist in der Gemeinde mit zahlreichen Aktivitäten verwurzelt. 93 Mitglieder folgten der Einladung zur Generalversammlung in die Begegnungsstätte Rösslimatte. Der Saal ist voll und man ist schon fast froh über die rund 30 Absagen. «Irgendwie hätten wir schon noch Plätze gefunden», meinte Christine Bächer, die es sich als Präsidentin nicht nehmen liess, die Ankommenden persönlich zu begrüssen.
«Ich bin froh, dass wir dieses Jahr Strom haben. Auch die Candle-Light-GV hatte ihren Reiz, aber euch alle deutlich zu sehen, tut gut.» Alle sind auf verschiedenen Ebenen gefordert und irgendwie dreht sich die Erde immer schneller. «Schön ist es dann, auf das Kleine, Einfache, Tägliche zu schauen und auf das Vereinsjahr zurückzublicken, welches viele einfache und alltägliche Momente kreiert hat.»
Im Sinne der Statuten
Am «Alleinstehendenzmorge» unter der Leitung von Marianne Lüthi entstehen immer wieder neue Begegnungen. Auch das «Café international» wird rege genutzt. Das Team um Ana Fernandez ist bemüht, auch kulturelle Veranstaltungen einfliessen zu lassen. Das Café wird auch am Fest «Begegnungen der Kulturen» in Dottikon anwesend sein. Dank dem Café gelingt es vielen Menschen, sich besser zu integrieren.
Bei der Betagtenbetreuung fanden trotz dem Umbau im Chappelehof einmal im Monat die Spielnachmittage statt. «Das Lotto sowie feines Gebäck finden immer wieder Anklang und sind der Renner», meint die Präsidentin in ihrem Jahresbericht. Im Bifang strebt man die Zertifizierung von Palliative Care an. Uschy Keller und Esther Muntwyler haben in diesem Zusammenhang den Lehrgang Palliative Care beim Roten Kreuz besucht und bestanden. «Als Betagtenbetreuerinnen werdet ihr den Alltag im Bifang bereichern.»
«Flicken macht glücklich.» So lautet die Aussage von Rita Gysin, Leiterin der Flickgruppe. Sie sind mit grossem Einsatz im Bifang unterwegs.
Mit viel Engagement, Aufwand und Herzblut
Das Team vom «Tischlein deck dich» umfasst momentan 23 Personen. Die wöchentliche Abgabe ist mit viel Aufwand verbunden. Dies hat auch die SP des Bezirks Bremgarten erkannt und sie überreichte dem Team den Sozi-Preis für ihr Engagement. Die spezielle Weihnachtsabgabe erforderte zusätzliche Ressourcen unter der Leitung von Brigitta Hubeli.
Den ersten Kontakt mit der deutschen Sprache ermöglicht der «1-2-3-Treff». Hier lernen die Kinder spielerisch beim Basteln die Sprache. «Der Treff darf dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum feiern», ergänzt Bächer. «Es spielt keine Rolle, mit wie viel Zeit, Muskelkraft oder Spendevolumen ihr den Verein unterstützt. Das Kleine, Alltägliche ist wichtig und dass wir es mit Empathie und Herz verschenken.»
Mit diesem Satz beendet die Präsidentin ihren Jahresbericht und übergibt das Wort Ginny Olschimke. In knappen Sätzen führt die Kassierin durch die Rechnung und das Budget. Der Verein unterstützt diverse gemeinnützige Anlässe.
Verlosung als krönender Abschluss
Kurz und bündig wurde der offizielle Teil abgehandelt. Katharina Keel kam nach ihrem Referat noch einmal zum Einsatz und durfte bei der beliebten Verlosung Glücksfee spielen.
Nach und nach leerte sich der Gabentisch, doch die Plätze blieben noch einige Zeit besetzt, denn auch das gemütliche Beisammensein gehört zur Generalversammlung. --mo

