Kunterbunte Fasnachtsparty
17.02.2026 Wohlen, FasnachtKunterbuntes Wunderland
Fasnachtsumzug in Wohlen begeistert Massen
Was für eine Vielfalt. Wohlen erlebte einen prächtigen Fasnachtsumzug. Die 45 Gruppen verwandelten das Regionalzentrum in ein Wunderland. Letztlich strahlten alle vor Glück, ...
Kunterbuntes Wunderland
Fasnachtsumzug in Wohlen begeistert Massen
Was für eine Vielfalt. Wohlen erlebte einen prächtigen Fasnachtsumzug. Die 45 Gruppen verwandelten das Regionalzentrum in ein Wunderland. Letztlich strahlten alle vor Glück, die Fasnachtsnarren, das OK und vor allem die Zuschauer. Und das trotz verkürzter Umzugsroute. 18 000 Zuschauer wie vor zwei Jahren waren es dennoch nicht ganz. --red
Der grosse Fasnachtsumzug hielt alle positiven Versprechen – trotz verkürzter Route
Menschenmassen am Strassenrand. So wie immer am Wohler Fasnachtsumzug. Und alle – Fasnächtler und Zuschauer – trotzen den veränderten Verhältnissen mit der verkürzten Route. Wohlen feierte sein «Wonderland». Fasnachtsparty im Zentrum.
Daniel Marti
«Es war kunterbunt und toll. Viele verschiedene Sujets, die ihre Wagen und Kostüme mit enorm viel Herzblut und Fasnachtsfreude gestaltet haben.» Diese Einschätzung von Fabian Bruggisser, Verantwortlicher des OKs für den Fasnachtsumzug, trifft vollends zu. Der Fasnachtsumzug – trotz verkürzter Route – war ein Hit. Die Stimmung fröhlich, ausgelassen und prächtig. Am Strassenrand sowie bei den 45 Nummern und Wagen. Und die Fasnächtler wurden mit einem Grossaufmarsch belohnt.
Ganz viele Highlights
Das OK Wohler Fasnacht hat ganz viel richtig gemacht. Grosses Kompliment. Geboten wurde ein zweistündiges Spektakel. Perfekte Länge, kaum Pausen, unterhaltsame Gruppen. Wohlens Zentralstrasse wurde wie vom Motto gefordert zum «Wonderland». Wunderbar umgesetzt. Wohlen erlebte sein fasnächtliches Wunder. Dies vor allem wegen dem Ideenreichtum der Fasnachtsgesellschaften, Guggenmusiken und Einzelmasken. So manches Highlight könnte man herausstreichen. Die fliegende «Füür Clique Wohle» beispielsweise, natürlich die Pharaonen von Olympia Wohlen, die Heuröpfel-Zunft und Gugger aus Sarmenstorf, die Stiefeliryter aus Muri, die «Loie Clique» aus Boswil, die «Rüsschatze» aus Niederwil. Selbstverständlich winkten die Kammerherren und die Götti dem Publikum zu. Für eine perfekte und laute Show haben die Gupfefläxer Bannholz gesorgt. Toll gemacht, ihr Gäste aus Deutschland.
Das OK konnte jedenfalls ein «grundsätzlich positives Fazit ziehen», so Bruggisser. «Der enorme Mehraufwand, den wir für den Umzug leisten mussten, hat sich gelohnt.»
Verkürzte Route wird jetzt aufgearbeitet
Die Routenänderung habe zu einer schwierigen Situation geführt. «Aber wir haben das Beste rausgeholt, was in dieser verhältnismässig kurzen Zeit möglich war.» Mit dieser Wahrnehmung liegt das OK genau richtig. Das Organisationskomitee konnte auf etliche fleissige Helfer am Umzugstag, auf die freiwillige Feuerwehr, Marktstandbetreiber und alle Teilnehmer zählen. An diese ist das grosse Dankeschön gerichtet. «Wir konnten einen wunderbar farbenfrohen, friedlichen und unfallfreien Umzug geniessen.» Kommt hinzu, dass genau zur richtigen Zeit freundliches Wetter das kunterbunte Spektakel begleitete. «Wunderbar.»
«Absolut tolles Volk» und fast so viele Zuschauer wie 2024
Die verkürzten Route löste auch beim OK Bedenken aus. Dieses Thema werde jetzt nach dem Umzug aufgearbeitet, versichert Bruggisser. Mit den dafür verantwortlichen Behörden und Personen werde man sich an einen Tisch setzen und die Lage besprechen. Der Wirbel sei im Vorfeld gross gewesen. Letztlich sorgten die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler für ganz viel Wirbel im Wohler Zentrum. Es war ausschliesslich ein positiver Wirbel. Gut gemacht.
«Alle Fasnächtler haben einmal mehr bewiesen, dass sie einfach ein absolut tolles Volk sind. Ungezwungen und mit Spass an der Freude haben alle diesen Umzugssonntag genossen», zieht Fabian Bruggisser eine erfreuliche Bilanz.
Zu den Zahlen kann er noch nicht so viel sagen. Die Abrechnung steht noch aus. «Wir gehen aber schon davon aus, dass wir auch in diesem Bereich positiv abgeschlossen haben.» Es waren 44 Zweier-Teams als Plakettenverkäufer unterwegs und versuchten die 4000 Abzeichen zu verkaufen. Jedenfalls hatten diese Teams ganz viel zu tun, denn der Grossaufmarsch war riesig. Die Rekordmarke aus dem Jahr 2024 mit 18 000 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde wohl nicht ganz erreicht. Es waren vielleicht etwas weniger oder nahezu gleich viele», so die Hochrechnung des OKs. Auch das ist eine tolle Erfolgsmeldung.
Ein Sicherheitsrisiko
Vor zwei Jahren wurde der Kirchenplatz zusammen mit dem Kreisel zur Fasnachtsarena, er war ein ganz feiner und einmaliger Treffpunkt am Ende des Umzugs. Dieser Festplatz wurde heuer aufs Isler-Areal verschoben. Echt schade. Denn damit ging eine tolle Attraktion verloren. «Unser Interesse lag auch beim Kirchenplatzkreisel», sagt Fabian Bruggisser vom OK. «Die vielen Umzugsteilnehmer und Umzugsbesucher, die permanent diese befahrene Strasse überqueren mussten, sorgten für enorm viel Kopfschütteln.» Dies sei ein enormes Sicherheitsrisiko gewesen. «Aber auch da blieb es friedlich und ohne Zwischenfälle.» Zum Glück. --dm
«Neues Konzept ist gelungen»
Die Regionalpolizei zieht ein positives Fazit
Die Situation rund um die verkürzte Route des Fasnachtsumzugs war ziemlich neu. Sie führte im Vorfeld zu etlichen Diskussionen. Wie ist nun die Repol generell mit dem Grossereignis zufrieden betreffend Sicherheit? «Nach ersten Erkenntnissen zieht die Regionalpolizei ein positives Fazit. Das Verkehrs- und Sicherheitskonzept hat sich als erfolgreich erwiesen, was unter anderem zu einem unfallfreien und erfreulichen Umzug mit sehr vielen Zuschauern führte. Der Umzug ging ohne Zwischenfälle über die Bühne», lassen das Ressort Sicherheit und der Gemeinderat verlauten. Die Sicherheit zählt zum Aufgabenbereich von Gemeindeammann Roland Vogt.
Auch das Verkehrskonzept – der Verkehr auf der Achse Wohlen–Bremgarten sollte fliessen – funktionierte. Weil der Verkehr in Richtung Bremgarten und in die Gegenrichtung abfliessen konnte, kam es laut Polizei «zu keinen grösseren Verkehrsbehinderungen». Das Konzept habe sich bewährt.
Auch das Ende des Umzugs beim «Rössli» klappte. Der Veranstalter war beim Umzugsende vor Ort und koordinierte das Abfliessen der Fasnächtler via Chilegässli. Zusätzlich waren Mitarbeiter der Regionalpolizei und der Feuerwehr in der Bremgarterstrasse und begleiteten die Umzugswagen in den regulären Verkehr. «Dies hat aus Sicht der Regionalpolizei reibungslos und koordiniert funktioniert», so die Erkenntnis des Ressorts Sicherheit.
Und die Repol grundsätzlich: «Mit dem neuen Konzept ist es gelungen, die Sicherheit aller zu gewährleisten. Bis Umzugsende sind nur positive Rückmeldungen eingegangen.» --dm


















