Zweiter Informationsabend fand statt
Am zweiten Informationsanlass wurde die Vision einer zukunftsfähigen Kirche am Mutschellen vorgestellt und diskutiert.
Hans Lichtsteiner betonte aus seiner Erfahrung mit dem Projekt der Aargauischen Landeskirche ...
Zweiter Informationsabend fand statt
Am zweiten Informationsanlass wurde die Vision einer zukunftsfähigen Kirche am Mutschellen vorgestellt und diskutiert.
Hans Lichtsteiner betonte aus seiner Erfahrung mit dem Projekt der Aargauischen Landeskirche «Fit für die Zukunft», dass die Kirche nur nachhaltig gestaltet werden könne, wenn alle zusammen den Weg gehen. Sinkende Mitgliederzahlen, weniger Fachpersonal und steigende Kosten belasten zunehmend. Der Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde sei folgerichtig: Er reduziert Komplexität, bündelt Ressourcen und stärkt Mitsprache. Der Finanzplan zeige ein stabiles Fundament und ermöglicht Investitionen bei solidarisch verteilter Steuerlast.
Die Vision der Projektgruppe Zusammenschluss der Kirchgemeinden im Pastoralraum am Mutschellen «Gemeinsam stark in die Zukunft» ist klar: Der Zusammenschluss der drei Kirchgemeinden am Mutschellen schafft geordnete Strukturen, sichert eine solide Finanzbasis und ermöglicht mehr Vielfalt im kirchlichen Leben. Die Zusammenarbeit werde demokratischer, transparenter und besser auf die Bedürfnisse des Pastoralraums und der Pfarreien abgestimmt. Am 14. Juni entscheiden die Stimmberechtigten. Fragerunden finden am 26. Mai (Oberwil), 27. Mai (Eggenwil) und 2. Juni (Rudolfstetten) um jeweils 19.30 Uhr statt. Bei einem Ja zum Zusammenschluss entsteht am 1. Januar 2027 eine neue Kirchgemeinde aus Stimmberechtigten, Kirchgemeindeversammlung und Kirchenpflege.
Pfarreien bleiben bestehen
Die vier Pfarreien bleiben bestehen und prägen das kirchliche Leben vor Ort. Laut der Projektgruppe hält ein Nein an komplexen Strukturen fest und erschwert Entwicklung. Sie betont: «Eine starke Kirche entsteht nur durch gemeinsames Handeln.» --zg