CHLOSCHTERGEISCHT
31.07.2026 Muri, KolumneWer hatte sich wohl diesen Streich ausgedacht? Keine Sorge, der «Chloschtergeischt» ist nicht bestrebt, ein Rätsel von 1996 zu lösen, das vielleicht auch längst kein Rätsel mehr ist. Angesichts des morgigen 1. August und angesichts dessen, dass die Klosterkirche ...
Wer hatte sich wohl diesen Streich ausgedacht? Keine Sorge, der «Chloschtergeischt» ist nicht bestrebt, ein Rätsel von 1996 zu lösen, das vielleicht auch längst kein Rätsel mehr ist. Angesichts des morgigen 1. August und angesichts dessen, dass die Klosterkirche auch aktuell eingerüstet ist, ist es doch ein sehr spannendes Bild, das der Redaktion vor einigen Tagen zugeschickt wurde. Damals wurden die Kirchtürme der Klosterkirche letztmals saniert. Samt Schweizer Fahnen zum Bundesfeiertag. Zwischen den Türmen fand sich plötzlich und heimlich die Europa-Fahne wieder. Wer diese aufgehängt hat? 30 Jahre später kann dies immer noch zum Schmunzeln bringen.
Die Organisatoren des Autokinos sind innovativ, das ist bekannt. So führen sie auf ihrer Website auch immer einen Link, um sich als Helfer zu melden. Dieser wurde, wie sich herausgestellt hat, nicht aktualisiert. So haben sich zwei «Neo-Murianer» über den Link als Helfer gemeldet. Da sie keine Rückmeldung erhielten, gingen sie am ersten Aufbautag kurzerhand auf den Platz, um sich zu erkundigen, wie es aussieht. Die OK-Leute staunten nicht schlecht und versprachen Besserung, besser gesagt selbigen Link zu aktualisieren, sodass die Meldungen möglicher Helfer auch ankommen.
Was Präsident Cyrill Räber noch mehr freut: «Sie haben sogar zugesagt an zwei Tagen mitzuhelfen.» Eben doch richtige Helfer, die sich nicht von Kleinigkeiten aufhalten lassen.
Es war die Überraschung des Abends: Marc Amacher und seine Band Overdrive spielten am Donnerstagabend vor Filmbeginn. Wie er selbst sagte, hatte er nach einer Serie von Club-Konzerten, Lust, wieder einmal einfach zu spielen. So zu spielen, dass die Leute erleben, was die Band draufhat, wie er es ausdrückt. Sehr zur Freude der Kinogäste. Amacher war es dabei wichtig, dass es authentische Musik ist. Nun hat die Redaktorin geschrieben «unplugged», doch das stimmt nicht. Richtig wäre «echt oder pur», zu schreiben. Denn die elektrische Gitarre verlangt nach einem Verstärker, wie sie aufgeklärt wurde und den hatte die Band unüberhörbar dabei. Danke für den fachlichen Hinweis eines benachbarten Musikers, der sanft darauf hinwies. Und noch etwas wäre klarzustellen. Den Besucherrekord haben sie mit 1400 Besuchern gebrochen und nicht wie fälschlich erwähnt mit 3000.
Auch am Autokino freute sich Wirtschaftschef Reto Businger, seinen Gästen ein neues cooles Getränkeangebot zu präsentieren:
Den Espresso-Martini. Doch die Berichterstattung über das Auwer Dorffest zeigte; leider waren diese genau so fündig und ihr Fest wurde vorher durchgeführt. So genossen die Autokino-Besucher zwar das neue Angebot, doch die ersten im Freiamt, die diesen servierten, waren sie dann doch nicht.
--ake/vaw

