CHLOSCHTERGEISCHT
14.08.2026 Muri, KolumneKönnen wir das Gruppenfoto vielleicht schon vorziehen? Das Anliegen von OK-Mitglied Urs Strebel findet natürlich Gehör. Er hat nämlich noch einen Anschlusstermin nach der Presseinformation über «Das Fest» zum 1000-Jahr-Jubiläum des ...
Können wir das Gruppenfoto vielleicht schon vorziehen? Das Anliegen von OK-Mitglied Urs Strebel findet natürlich Gehör. Er hat nämlich noch einen Anschlusstermin nach der Presseinformation über «Das Fest» zum 1000-Jahr-Jubiläum des Klosters Muri. Was kann denn so wichtig sein? Die veranschlagte Zeit sollte dann allerdings locker reichen: OK-Präsident Stefan Staubli führte speditiv durch die Folien. So reichte es für Strebel sogar noch, das Geheimnis um den Anschlusstermin zu lüften, und er dürfte es immer noch pünktlich zum Anlass des Fördervereins Pro Handball 96 geschafft haben.
in den nationalen Schlagzeilen. Das gibt es selten. Letzten Donnerstag ist dort ein Känguru gesichtet worden. Die Kinder eines Lagers sind auf das exotische Tier aufmerksam geworden. Daraus entstand ein Video, das im ganzen Land viral ging. Kurze Zeit später konnte das Tier dann eingefangen und dem Besitzer übergeben werden. Gemeindeschreiber Raphael Köpfli nutzte aber die Gunst der Stunde, lebte sich kreativ aus und kreierte kurzerhand ein neues Gemeindewappen mit dem Beuteltier anstelle des Kreuzes mit hufeisenartigen Verzierungen.
Rund 20 Leute im Kino – gross war das Interesse an der Vorpremiere des Films «Unisono» nicht. Dabei gewährt dieser spannende und einmalige Einblicke in das Jugend-Sinfonieorchester Aargau. Moderator Andreas Gnädinger versuchte das fehlende Interesse damit zu begründen, dass die Schweizer im Sommer eben weniger ins Kino gehen. Wobei er auch eine Idee hatte, wie das Interesse noch mehr gestärkt hätte werden können. Schliesslich heisst die aktuelle Tournee des Sinfonieorchesters «Odyssee». Gleich also wie der Film, der aktuell in den Kinos zu sehen ist, im Kino in Sins gleich im Saal nebenan. «Wenn wir gesagt hätten, dass der Macher von ‹Odyssee› zu Gast ist, wären wohl mehr Leute gekommen.» Zu verschweigen, dass es sich dabei um den Dirigenten des Jugend-Sinfonieorchesters handelt, wäre dann aber doch einem Etikettenschwindel gleichgekommen.
Das Jugendorchester Freiamt (JOF) ist nicht die einzige Formation, die David Hubov leitet. So dirigiert er bereits ein Kammerorchester und ein Seniorenorchester – «also das ganze Spektrum von Jung bis Alt», wie er festhält. Entsprechend unterschiedlich seien die Formationen auch. Was ist denn beim JOF besonders? «Die Jungen bringen unglaublich viel Energie und Neugierde», sagt er. Dann gerät er ins Grübeln. «Ich muss mich korrigieren», sagt er schliesslich. Nicht, dass er dem JOF die Energie und Neugierde absprechen wollte. Die anderen Formationen würden diese Eigenschaften allerdings ebenfalls mitbringen. So bleibt sie vorerst noch unbeantwortet, die Frage nach der ganz persönlichen Note des
JOF. --ake/tst

