Annemarie Keusch, Redaktorin.
Wer den Blick über die Anlage der Badi Muri schweifen lässt, dem fällt nichts auf. Alles bestens. Alles auf Vordermann. Wer aber genau hinschaut, sieht hier einen Riss, da einen kleinen Schaden. Dass ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Wer den Blick über die Anlage der Badi Muri schweifen lässt, dem fällt nichts auf. Alles bestens. Alles auf Vordermann. Wer aber genau hinschaut, sieht hier einen Riss, da einen kleinen Schaden. Dass die sanitären Anlagen nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen, das ist hingegen schon auf den ersten Blick ersichtlich.
Aber es tut sich etwas. Der Souverän sagte im November Ja zur Sanierung und zum Ausbau der Badi. Bei zwölf Millionen Franken ist der Kostendeckel. Laut Plan sollen die Bauarbeiten im Herbst 2027 losgehen.
Noch zwei Badisaisons also. Zwei Jahre, in denen nur das Nötigste investiert wird. Verständlicherweise. Zwei Badisaisons, in denen an das Verständnis der Besucherinnen und Besucher appelliert wird. Und an ihre Vernunft. Etwa wenn es um den Umgang mit der Infrastruktur geht. Da sind wir also alle gefragt. Sorge zu tragen zur Badi Muri. Damit in den zwei Jahren bis zur Sanierung nicht noch Unmengen an Geld investiert werden müssen. Und die Nerven der Verantwortlichen bis dahin nicht überstrapaziert werden.