Annemarie Keusch, Redaktorin.
Es ist die Lage. Die Ruhe. Die Natur. Die Dorfgemeinschaft. Das Miteinander. Und es ist ganz sicher nicht der Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Kallern hat seine Vorzüge ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Es ist die Lage. Die Ruhe. Die Natur. Die Dorfgemeinschaft. Das Miteinander. Und es ist ganz sicher nicht der Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Kallern hat seine Vorzüge und seine Nachteile, wie es jede Gemeinde hat. Wer hierhinzieht, der will keinen Trubel, der stört sich nicht daran, wenn es ruhig ist. Oder wenn Kuhglocken zu hören sind. Wer hier wohnt, fährt Auto oder zumindest Velo. Einkaufen im Dorf? Bis auf wenige Ausnahmen dank Hofläden: Fehlanzeige.
Gleiches gilt für den öffentlichen Verkehr. Kein Bus, erst recht kein Zug. Dafür ein Ruftaxi. Und vielleicht irgendwann in ferner Zukunft automatisierte Fahrzeuge. Gemeindeammann Christian Widmer spricht von einem Konzept, das funktioniere. Auch die Bevölkerung sei zufrieden. Gut so. Denn «den Fünfer und das Weggli» gibt es eben auch in Kallern nicht. Wer hier wohnt und das Ländliche schätzt, kann nicht von ÖV-Verbindungen ausgehen, wie es sie in Städten gibt. Alles geht schlichtweg nicht. Was einem wichtiger ist, muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.