Ausgezeichneter Mariusz Milewski von Parkett Käppeli, Merenschwand
Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt prämiert jedes Jahr die präzisesten und kunstvollsten Parkettmuster von Lernenden. Gewinner wurde der im Freiamt lernende Mariusz ...
Ausgezeichneter Mariusz Milewski von Parkett Käppeli, Merenschwand
Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt prämiert jedes Jahr die präzisesten und kunstvollsten Parkettmuster von Lernenden. Gewinner wurde der im Freiamt lernende Mariusz Milewski.
Die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt (ISP) hat die Gewinnerinnen und Gewinner ihres Modellwettbewerbs ausgezeichnet. Die fünf originellsten und kreativsten Parkettmodelle von Bodenleger-Lernenden in der Fachrichtung Parkett wurden mit Barpreisen in der Höhe von 200 bis 1000 Franken prämiert. Der Sieg ging in diesem Jahr an Mariusz Milewski von der Parkett Käppeli AG, Merenschwand. Er begeisterte die Jury mit einem akkurat gearbeiteten Parkettmuster von hoher Präzision. Trotz seines Mottos «Es geht immer noch besser» ist Mariusz Milewski mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Sorgfalt bis ins kleinste Detail
Insgesamt 16 Lernende aus dem Fachbereich Parkett haben ihre selbst gezeichneten und gefertigten Parkettmuster zum diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Die im Rahmen des Wettbewerbs demonstrierten handwerklichen Fähigkeiten begeisterten die Fachjury, wie dem Bericht zu entnehmen ist.
Das Hauptaugenmerk der Beurteilung lag auf der handwerklichen Umsetzung: Bewertet wurden unter anderem die exakte Passform der Teile, die sauberen Schnittführungen sowie die Qualität der Oberflächenbearbeitung. Die Fachjury beurteilte aber nicht nur das fertige Parkettmodell, sondern legte ebenso Wert auf den Entstehungsprozess, der sich über mehrere Wochen erstreckte. Die Lernenden erstellten dabei exakte Skizzen, stellten Materiallisten zusammen und hielten jeden Arbeitsschritt sorgfältig schriftlich fest.
Engagierte Begleitung durch Schule und Betriebe
«Dass sich die Lernenden in einem so umfassenden Projekt verwirklichen dürfen, ist nur dank der Unterstützung durch die Berufsschulen und Lehrbetriebe möglich», bekräftigt Mark Teutsch von der Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt. Die Schulen organisierten spezielle Zeichenstunden, während die Betriebe ihren Lernenden das Material zur Verfügung stellten und ihnen die Zeit für die Realisierung einräumten.
Für die angehenden Bodenleger und Bodenlegerinnen ist das eine besonders lehrreiche Erfahrung, ist Mark Teutsch überzeugt: «Der Wettbewerb bietet den Lernenden eine einmalige Gelegenheit, ein eigenes Werk zu planen und ihre gestalterischen Fähigkeiten einzubringen», so der ISP-Geschäftsleiter.
--zg