20-Jähriger schleudert über Umfahrungskreisel
Kurz vor Mitternacht kam es Anfang Woche zu einem Selbstunfall in Bremgarten. Die Ursache wird momentan polizeilich abgeklärt. Der Unfallfahrer blieb unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
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20-Jähriger schleudert über Umfahrungskreisel
Kurz vor Mitternacht kam es Anfang Woche zu einem Selbstunfall in Bremgarten. Die Ursache wird momentan polizeilich abgeklärt. Der Unfallfahrer blieb unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
In der Nacht vom vergangenen Montag, 6. Juli, kam es vor Bremgarten zu einem Selbstunfall eines jungen Mannes. Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging kurz nach 23 Uhr bei der kantonalen Notrufzentrale ein automatischer Unfallnotruf eines «BMW M3 Competition» ein. Eine ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei Aargau traf anschliessend beim Kreisel der Umfahrung Bremgarten auf den Unfallfahrer und sein beschädigtes Fahrzeug. Beim Lenker handelt es sich um einen 20-jährigen Kosovaren.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Automobilist von der Shell-Tankstelle her in den Kreisel eingefahren. Aus noch unbekannten Gründen verlor er anschliessend die Kontrolle über seinen leistungsstarken Sportwagen. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern und kollidierte mit einem Verkehrssignal. Danach kam es in der Ausfahrt Richtung Fischbach-Göslikon rückwärts zum Stillstand.
Systeme deaktiviert? Medikamente im Spiel?
Der Lenker blieb dabei unverletzt. Am Fahrzeug und am Verkehrssignal entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken. Die Kantonspolizei nahm die Ermittlungen auf und stellte das Fahrzeug sicher. Sie klärt nun insbesondere ab, ob sicherheitsrelevante Systeme am Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt aktiviert waren. Weil zudem der Verdacht bestand, dass der Lenker unter Medikamenteneinfluss stand, musste er im Spital eine Blutund Urinprobe abgeben. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis auf Probe vorläufig ab und verzeigte ihn an die zuständige Staatsanwaltschaft.--pz/red