Maja Meier, Co-Präsidentin Tennisclub Wohlen Niedermatten
An der Einwohnerratssitzung vom vergangenen Montag stand die Sanierung von vier Tennisplätzen im Fokus. Co-Präsidentin Maja Meier nimmt für den Tennisclub Stellung.
...
Maja Meier, Co-Präsidentin Tennisclub Wohlen Niedermatten
An der Einwohnerratssitzung vom vergangenen Montag stand die Sanierung von vier Tennisplätzen im Fokus. Co-Präsidentin Maja Meier nimmt für den Tennisclub Stellung.
Wie sind Sie mit dem Verlauf der Debatte zufrieden: Der Tennisclub Wohlen Niedermatten muss sich nun mit 15 Prozent an der Sanierung der vier Plätze beteiligen. Das ist für den Verein gut verkraftbar?
Maja Meier: Ja, 15 Prozent können wir verkraften, diese haben wir mit dem Gemeinderat vereinbart, so wie es in der Grundsatzvereinbarung von 2001 vorgesehen ist. Ich möchte daran erinnern, dass nach der Abtretung des Paul-Walser-Areals an die Gemeinde dieses Land für über sechs Millionen Franken verkauft werden konnte. Und alle drei Vereine haben je 500 000 Franken ans Sportzentrum bezahlt. Die drei Vereine haben also über 7,5 Millionen an das Sportzentrum Niedermatten, das über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt ist, beigesteuert. Im Gegenzug verpflichtete sich die Einwohnergemeinde, den Vereinen künftig zeitgemässe und infrastrukturell angepasste Sportanlagen zur Verfügung zu stellen. Wir im Vorstand sind zufrieden. Ich hoffe, unsere Mitglieder auch. Diese werden an der GV vom 1. April über die 15 Prozent befinden müssen. Ich bin aber zuversichtlich, dass sie der Beteiligung zustimmen werden.
Diverse Parlamentsmitglieder führten das Argument an, dass der Tennisclub finanziell gut dasteht, da könne er 25 Prozent der Kosten übernehmen. Das bedeutet, dass der Verein praktisch abgestraft wird, weil er sehr gut gewirtschaftet hat. Wertschätzung für die geleistete Arbeit des Vereins sieht wohl anders aus?
Das sehe ich auch so. Umso mehr danken wir dem Gemeinderat, den Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten, die uns mit der Ablehnung der Erhöhung auf 25 Prozent diese Wertschätzung entgegengebracht haben. Wir haben in den letzten Jahren viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, unter anderem viele Turniere wie Aargauer Meisterschaften, Schweizer Meisterschaften Rollstuhltennis und unsere eigenen öffentlichen Turniere, den Senioren- und Juniorencup, durchgeführt und dank viel ehrenamtlicher Arbeit und Sponsoren immer erfolgreich abschliessen können. Andere Vereine werden sich wohl in Zukunft hüten, allzu viele Reserven anzuhäufen …
Der Tennisclub Wohlen Niedermatten ist für die Sanierung der vier Plätze bereit. Wie sehen nun der Zeitplan und der Einsatz aus?
Gemäss Bericht und Antrag starten wir im dritten Quartal 2026. Das wäre für uns ideal, dann könnten wir Anfang Sommerferien die Halle abbauen. Während die Plätze gemacht werden, würde die Traglufthalle gereinigt und pünktlich zur Wintersaison, Mitte Oktober, wieder aufgestellt. --dm