Kerem Kursun wechselt in die zweithöchste türkische Liga
Der Waltenschwiler Kerem Kursun macht den nächsten Schritt seiner Profikarriere. Nach zweieinhalb Jahren beim türkischen Drittligisten Iskenderunspor spielt er künftig eine Liga höher. Beim ...
Kerem Kursun wechselt in die zweithöchste türkische Liga
Der Waltenschwiler Kerem Kursun macht den nächsten Schritt seiner Profikarriere. Nach zweieinhalb Jahren beim türkischen Drittligisten Iskenderunspor spielt er künftig eine Liga höher. Beim Aufsteiger Mardin 1969 Spor hat der 25-Jährige einen Dreijahresvertrag unterschrieben.
Kerem Kursun arbeitet sich im türkischen Fussball weiter nach oben. Seine Profikarriere begann im Winter 2024, als er vom FC Wohlen zu Iskenderunspor in die dritthöchste Spielklasse wechselte. Dort überzeugte der Mittelfeldspieler mit seinen Leistungen und erarbeitete sich im Team und im Verein einen hohen Stellenwert. Zuletzt führte er die Mannschaft sogar als Captain an.
Seine Leistungen fielen nicht nur den Fans auf. Im vergangenen Winter erhielt Kursun mehrere Angebote. «Ich hatte aber noch einen gültigen Vertrag, und der Präsident verlangte für mich eine sehr hohe Ablöse. Also bin ich geblieben und habe gewartet, bis der Vertrag ausläuft.» Nach Vertragsende wollte Kursun den nächsten Schritt machen. Auch Clubs aus Kroatien und der Slowakei zeigten Interesse – ebenso aus der höchsten türkischen Liga, der Süper Lig. Der 25-Jährige hat sich aber für Mardin 1969 Spor aus der zweiten Liga entschieden. Die Mannschaft stieg innerhalb von zwei Jahren von der vierten in die zweite türkische Liga auf. Damit sind die Ambitionen nicht gestillt. Im Club gibt man sich nicht mit dem klassischen Ziel eines Aufsteigers zufrieden, die Klasse zu halten. «Wir wollen uns so schnell wie möglich in der Liga einleben und später in Richtung Aufstieg gehen», sagt Kursun.
Touristenstadt und namhafte Gegner
Mardin hat rund 200 000 Einwohner und gilt als Touristenstadt mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. Viel davon gesehen hat Kursun noch nicht. «Wir bestreiten unser erstes Meisterschaftsspiel in Istanbul und absolvieren deshalb den Grossteil der Vorbereitung dort. Ich freue mich aber darauf, die Stadt besser kennenzulernen.»
Auch auf die neue Liga blickt der Waltenschwiler gespannt. Zu den Gegnern gehören bekannte Clubs wie Bursaspor, türkischer Meister von 2010, und Sivasspor, Vizemeister von 2009 und Cupsieger von 2022. «Auf diesem Niveau warten einige grosse Namen des türkischen Fussballs. Darauf freue ich mich.» Kursun will sich bei Mardin einen Stammplatz erkämpfen und möglichst viel spielen. Gelingt ihm das, kann er sich für weitere Aufgaben empfehlen.
--jl