Ein Jahr vor der grossen Sause
14.08.2026 Muri, Kommende EventsEin Jahr vor der grossen Klosterparty
In Muri wurde der Countdown lanciert
In genau einem Jahr läuft es bereits, «Das Fest» – ein viertägiger Anlass der Superlative an der Marktstrasse. Was musikalisch geboten wird, ist noch ...
Ein Jahr vor der grossen Klosterparty
In Muri wurde der Countdown lanciert
In genau einem Jahr läuft es bereits, «Das Fest» – ein viertägiger Anlass der Superlative an der Marktstrasse. Was musikalisch geboten wird, ist noch nicht spruchreif. Dafür steht fest, dass sich über 20 Vereine und Institutionen einbringen werden. «Mit weiteren laufen noch Gespräche», so OK-Präsident Stefan Staubli. Unter anderem wird ein Riesenrad aufgestellt. --tst
1000 Jahre Kloster Muri: «Das Fest» steigt vom 12. bis 15. August 2027
«Der Countdown läuft» – unter diesem Titel hat das OK von «Das Fest» den aktuellen Planungsstand für den viertägigen Anlass kommuniziert. Die Hauptbühne kommt vor die Klosterkirche. «Das hatten wir noch nie», so OK-Präsident Stefan Staubli.
Thomas Stöckli
Es heisst schlicht «Das Fest» und soll der Höhepunkt eines veranstaltungsreichen Jubiläumsjahrs werden. Das gelte sowohl für die Anzahl der Mitwirkenden wie für den Publikumsaufmarsch, so Tobias Holzer, Projektleiter für das Gedenkjahr 1000 Jahre Kloster Muri: «Wir wollen die breite Öffentlichkeit mitnehmen.»
Vereine ziehen mit
Bereits sind es über 20 Vereine und Institutionen, die ihr Mitwirken in Aussicht gestellt oder schon fix zugesagt haben. «Mit weiteren sind wir im Gespräch», sagt OK-Präsident Stefan Staubli. So hat der FC Muri einen Beizenbetrieb unter dem Titel «Zum Himmelstor» angekündigt, als verbales Bindeglied zwischen weltlichem (Fussball-)Tor und spirituellem Jenseits. Weitere Beizen entstehen unter den Namen «Klosterkellerei», «Die sieben Wolken», «Zum Beichtstuhl» und «Oktogon». Der Naturschutzverein Muri und Umgebung (Namu) plant derweil etwas zur klösterlichen Tradition des Kräutergartens.
Wer ein Beizenangebot betreibt, zahlt eine Standgebühr und verpflichtet sich, die Getränke über den Trägerverein zu beziehen. Darüber hinaus wirtschaften die Vereine in die eigene Kasse. Mehrwegbecher mit Depot sollen einen möglichst nachhaltigen Kreislauf ermöglichen. In ihrem Menüangebot sind die Vereine grundsätzlich frei, wobei das OK beratend wirkt, um ein vielfältiges Angebot zu gewährleisten. «Wenn etwas mit Bezug zum Kloster angeboten wird, freut uns das natürlich besonders», so Pascal Losenegger, der im OK für die Gastronomie zuständig ist.
Freitag tagsüber für die Schüler
Lanciert wird die grosse Sause – die grösste, die Muri je gesehen hat – am Donnerstag, 12. August 2027, um 17 Uhr mit dem Eröffnungsapéro. Anschliessend ist eine Tavolata angedacht. Am Freitag stehen tagsüber die Schülerinnen und Schüler im Fokus. 1200 Kinder und Jugendliche werden dann auf dem Festareal erwartet.
Dieses erstreckt sich beidseitig entlang der Marktstrasse. Vom Lunapark auf dem Chäsiplatz im Nordwesten über die Hauptbühne vor der Klosterkirche bis hin zum Klosterhof und Pflegipark werden die Freiflächen einbezogen. Nebst zwei weiteren Eventbühnen für Musikacts – das Line-up wird im Herbst kommuniziert – soll auch Raum für spontane Darbietungen entstehen.
Auf Augenhöhe mit dem Klosterdach
Vom Riesenrad auf dem Chäsiplatz erhalten die Festgänger eine neue Perspektive aufs Kloster. Rund 30 Meter hoch ist diese Attraktion. Somit rückt das Riesenrad das Klosterdach auf Augenhöhe. Auf dem ganzen Areal wird das Abacus-Theater mit seinem Gaukler-Schauspiel zu sehen sein. «Irgendwo zwischen bildender Kunst und Theater» verortet sich die Truppe aus den Niederlanden selbst. Mit ihren kunstvollen Maschinen entführen die Gaukler in exotische Welten, irgendwo zwischen futuristisch und nostalgisch. «Beim Klosterjubiläum geht es nicht nur ums Innehalten», so Stefan Staubli, «sondern auch ums Wirken. Und genau das machen wir mit ‹Das Fest›.» Das alles dient dem Verstehen. Dem Verstehen der Bedeutung, die das Kloster für Muri und die Region hatte und immer noch hat.
«Es ist ein Fest für die Region», betont Tobias Holzer. Entsprechend werden sämtliche kulturellen Angebote kostenlos sein. Angestrebt werde grundsätzlich eine schwarze Null, sagt Urs Strebel, Finanzverantwortlicher im OK. «Sollte etwas übrig bleiben, wird der Gewinn nach Getränke-Anteilen an die Vereine ausgeschüttet.» Für die eine oder andere Attraktion werde man allerdings nicht um ein Reservierungs-System herumkommen.



