Women’s Nations League: Die Schweiz besiegt Nordirland mit 2:1 und schliesst die Liga B als bestes Team ab
Letzte Woche gegen Malta (6:1) kommen die beiden Freiämterinnen Julia Stierli und Alayah Pilgrim nicht zum Einsatz. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen ...
Women’s Nations League: Die Schweiz besiegt Nordirland mit 2:1 und schliesst die Liga B als bestes Team ab
Letzte Woche gegen Malta (6:1) kommen die beiden Freiämterinnen Julia Stierli und Alayah Pilgrim nicht zum Einsatz. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen Nordirland spielt Stierli von Beginn weg und Pilgrim kommt zu einem Teileinsatz.
Es war ein eher trister und glanzloser Sieg vor 5000 Zuschauern im Mourneview Park in Lurgan. Aber ein wichtiger. Denn mit diesem 2:1-Erfolg über Nordirland beendet das Schweizer Frauen-Nationalteam die UEFA Women’s Nations League Liga B als bestes Team – und verschafft sich damit eine ausgezeichnete und glanzvolle Ausgangslage für die Play-off-Phase zur FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Denn dies könnte allenfalls nützlich sein, sollte die Nati die beiden WM-Play-off-Runden überstehen. Die Auslosung dazu findet am 18. Juni statt. Ausgetragen werden diese Play-off-Partien dann im Herbst zwischen dem 7. Oktober und dem 5. Dezember.
Spielbestimmend, aber mühevoll
Letzte Woche beim 6:1-Sieg in Lugano schauten die beiden Murianerinnen Julia Stierli und Alayah Pilgrim nur von der Bank aus zu. Gegen Nordirland darf Innenverteidigerin Stierli von Anfang an ran. Stürmerin Pilgrim – die in dieser Saison oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte – wird in der 67. Minute eingewechselt. Wie alle Schweizerinnen fielen sie weder auf – noch ab.
Es war ein mühevoller Sieg. Die Schweiz übernahm von Beginn an die Kontrolle. Gegen tief stehende und defensiv organisierte Nordirinnen erarbeitete sich die Schweiz zunehmend Vorteile und wurde nach knapp einer halben Stunde belohnt. In der 29. Minute erzielte Géraldine Reuteler mit einem präzisen Abschluss aus rund 15 Metern die verdiente Führung. Die Mittelfeldspielerin traf via Innenpfosten zum 1:0. Kurz vor der Pause doppelte die Schweiz nach: Reuteler setzte sich auf der rechten Seite stark durch und bediente Smilla Vallotto, die zum 2:0 einschob.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Schweiz die spielbestimmende Equipe. Mit rund 73 Prozent Ballbesitz kontrollierte man das Geschehen, ohne jedoch gegen die kompakte Defensive der Gastgeberinnen weitere Torchancen herauszuspielen. In der 83. Minute gelang Nordirland durch Emily Cassap der sehenswerte Anschlusstreffer zum 1:2. Die Frauen-Nati brachte den Vorsprung in der Schlussphase über die Zeit. Ein mühevoller Sieg. Nun geht es in die Sommerpause. --spr/pd