Toll, der neu zusammengesetzte Gemeinderat hat dem Mehrwert bringenden Raiffeisen-Projekt «Reach 17» die Baubewilligung erteilt. Wetten, dass der Verein «Schöner Wohlen» wieder einen Beschwerdeführer dagegen finden wird? Aber der Verein tut mir auch leid, stellt ...
Toll, der neu zusammengesetzte Gemeinderat hat dem Mehrwert bringenden Raiffeisen-Projekt «Reach 17» die Baubewilligung erteilt. Wetten, dass der Verein «Schöner Wohlen» wieder einen Beschwerdeführer dagegen finden wird? Aber der Verein tut mir auch leid, stellt der Präsident doch resigniert fest, dass sie für niemanden ein Verhandlungspartner seien. Dagegen gibt es ein einfaches Rezept: In den Spiegel schauen und sich selbst hinterfragen. Warum ziehen die Anwohner des Lüthi-Tschiemer-Hauses ihre Einsprachen zurück, ohne «Schöner Wohlen» zu informieren? Warum begründet ein ehemaliges Vereinsmitglied seinen Austritt öffentlich im «Wohler Anzeiger»? Warum hat man bei der Unterschriftensammlung für die Petition «Bünz zubetonieren» mehr Eigendynamik erwartet? Selbsterkenntnis wird den Verein wieder zu seinen Stärken zurückbringen, sich sachbezogen für die wirklich wertvollen Teile des Wohler Ortsbildes einzusetzen. Darauf freue ich mich, Wohlen braucht einen positiven Verein «Schöner Wohlen».
Stefan Nauer, Wohlen