Leicht besser als im Vorjahr
20.02.2026 Dottikon, Region UnterfreiamtGemeinde Dottikon legt Steuerabrechnung vor
Der Steuerabschluss der Gemeinde Dottikon zeigt ein erfreuliches Bild. Gesamthaft liegen die Steuererträge bei über 10,5 Millionen Franken, was einer Zunahme gegenüber dem Budget von rund 540 000 Franken oder 5 ...
Gemeinde Dottikon legt Steuerabrechnung vor
Der Steuerabschluss der Gemeinde Dottikon zeigt ein erfreuliches Bild. Gesamthaft liegen die Steuererträge bei über 10,5 Millionen Franken, was einer Zunahme gegenüber dem Budget von rund 540 000 Franken oder 5 Prozent entspricht.
Mit 10,567 Millionen Franken liegen die gesamten Steuereinnahmen 262 000 Franken über dem Ergebnis des Vorjahres und etwas mehr als eine halbe Million über dem Budget. Dabei macht das Plus bei den Einkommensund Vermögenssteuern 183 000 Franken aus. Budgetiert waren 7,695 Millionen, erzielt wurden 7,878 Millionen Franken. Damit liegt der Ertrag 2,38 Prozent über dem Voranschlag. Steuerfussbereinigt sind bei den Steuern der natürlichen Personen noch nie höhere Einnahmen erzielt worden.
Neuer Rekordwert bei den Quellensteuern
Allerdings konnte nicht in allen Steuerarten ein Plus verzeichnet werden. So wurde bei den Aktiensteuern das Budget um rund 70 000 Franken verfehlt, was 4,3 Prozent entspricht. Insgesamt betrugen die Aktiensteuern 1,53 Millionen Franken, das sind 460 000 Franken weniger als im Vorjahr. Ein deutliches Plus kann hingegen bei den Quellensteuern verzeichnet werden. Hier betragen die Einnahmen 743 000 Franken, das sind 169 000 Franken mehr als im Vorjahr und 143 000 Franken respektive 23 Prozent mehr als budgetiert. Für Dottikon ist dies ein Rekordwert. Das Kantonale Steueramt als Bezugsbehörde konnte einen Grossteil der Pendenzen abtragen. Weitere Nachträge sind in diesem Jahr zu erwarten.
Die genaue Budgetierung der Sondersteuern gestaltet sich schwierig, weshalb sich jährlich jeweils hohe Schwankungen ergeben können. Die Einnahmen bei den Nachsteuern und Bussen betragen im letzten Jahr gerade mal 300 Franken, budgetiert waren 10 000 Franken. Bei den Grundstückgewinnsteuern konnten 278 000 Franken in Rechnung gestellt werden, das ist fast doppelt so viel wie budgetiert (150 000 Franken) und 100 000 Franken mehr als im Vorjahr. Bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern entsprach die Summe der ausgestellten Rechnungen 156 000 Franken (Budget: 15 000).
Bei den Wertberichtigungen, Forderungsverlusten und dem Eingang abgeschriebener Forderungen ergaben sich Nettoausgaben von 54 000 Franken. Budgetiert waren Steuerverluste in der Höhe von 70 000 Franken. Zu denken geben die Ausstände. Der Brutto-Steuerausstand ist auf 18,1 Prozent (Vorjahr 17,3 Prozent) angestiegen. Der Durchschnitt aller Aargauer Gemeinden beträgt 14,6 Prozent, Dottikon liegt also deutlich darüber. Für nicht bezahlte Steuerforderungen wurden 609 Mahnungen und 131 Betreibungen ausgestellt. Die Gebührenpflicht für Mahnungen und Betreibungen hat Einnahmen von knapp 31 000 Franken eingebracht. Insgesamt sei das Ergebnis erfreulich, schreibt der Gemeinderat. Ob weiterhin mit ähnlich guten Zahlen gerechnet werden kann, sei aber nur schwer abzuschätzen.
Provisorische Steuerrechnungen
Mitte Februar werden die provisorischen Rechnungen für die Einkommens- und Vermögenssteuern 2026 verschickt. Jede Zahlung vor dem Fälligkeitstermin 31. Oktober wird verzinst. Zudem wird auch für Zahlungen ein Vergütungszins gutgeschrieben, die den definitiven Rechnungsbetrag übersteigen. Für das laufende Jahr beträgt der Zinssatz 0,25 Prozent. Vorauszahlungszinsen sind steuerfrei. Offensichtlich übersetzte Einzahlungen werden jedoch zurückerstattet. Der Verzugszins beträgt 4,5 Prozent für Steuern, die erst nach dem Fälligkeitstermin bezahlt werden.
Informationen Radarkontrolle
Die Regionalpolizei Wohlen führte am 5. Februar eine Geschwindigkeitskontrolle an der Hägglingerstrasse in Dottikon durch. Während der zweistündigen Überwachung wurden insgesamt 517 Fahrzeuge erfasst, wobei 45 Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit überschritten haben. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 72 km/h (50 km/h erlaubt). --red

