Ausgangslage ist ein Kredit von 80 000 Franken, und bei einer Annahme sind es nochmals 25 000 Franken, für die Erweiterung von fünf weiteren Teilstrecken in Quartieren ohne Durchgangsverkehr. Das Projekt umfasst verschiedene Argumentationen. Die von der Gemeinde publizierte ...
Ausgangslage ist ein Kredit von 80 000 Franken, und bei einer Annahme sind es nochmals 25 000 Franken, für die Erweiterung von fünf weiteren Teilstrecken in Quartieren ohne Durchgangsverkehr. Das Projekt umfasst verschiedene Argumentationen. Die von der Gemeinde publizierte Standartvorlage zeigt aber auch auf, dass nicht die tatsächlichen Gegebenheiten in den Quartieren aufgezeigt werden. Sämtliche Quartierstrassen werden nämlich zu 90 Prozent von den Anwohnern frequentiert und befahren. Sie alle enden im Fahrverbot, Privatstrasse oder in einer Sackgasse. Man möchte eine Steigerung der Wohn- und Aufenthaltsqualität, Lärmimmissionen vermindern und auch noch gleich eine Begegnungszone in den Quartierstrassen schaffen.
Was soll da der Bewohner in den drei Ortsteilen sagen, der an einer stark befahrenen Durchgangsstrasse wohnt? Die Quartierbewohner tangieren uns tagtäglich mit ihren Durchfahrten. Da soll derjenige, der keinen Nutzen aus dieser Vorlage hat, auch so ein Projekt mit finanzieren? Sind wir ehrlich, Eigenverantwortung, Respekt und Rücksicht wären hier wohl eher angebracht. Für das brauchen wir keinen Rechtsvortritt und Schildersalat. In dieser Vorlage wird auch dokumentiert, dass die Nutzbarkeit und der Mehrwert der Liegenschaften entlang der betroffenen Strassen deutlich erhöht werden. Solche Argumentationen haben für mich in einer solchen Vorlage nichts zu suchen, denn konkret stimmen wir über eine Tempo-30-Zone ab. Darum ein ganz klares Nein am 8. März.
Robert Strebel, Aristau