Annemarie Keusch, Redaktorin.
Es war in Büttikon so und nun sorgte die Elektra auch an der «Gmeind» in Besenbüren für Diskussionen. Dabei ging es in beiden Gemeinden nie um einen Verkauf, ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Es war in Büttikon so und nun sorgte die Elektra auch an der «Gmeind» in Besenbüren für Diskussionen. Dabei ging es in beiden Gemeinden nie um einen Verkauf, sondern nur um eine externe Betriebsleitung. Dass die kleinen Elektras den unaufhörlich steigenden Anforderungen und dem immer schnelleren und komplexeren Marktumfeld kaum mehr die Stirn bieten können, ist dabei nur logisch. Die Pensen sind schlichtweg zu klein, um die täglichen Veränderungen und Herausforderungen angehen zu können.
Woran liegt es denn, dass sich Widerstand regt, wenn die Betriebsführung an grössere Betriebe übergeben werden soll? Ist es die Gemeindeautonomie, die einige wanken sehen? Zuerst die Elektra, später die gesamte Gemeinde? Vielleicht auch. Was aber vor allem auffällt: In beiden Gemeinden bemängelt ein Teil der Bevölkerung die Kommunikation seitens des Gemeinderates. Auch bei hochkomplexen Themen will das Stimmvolk informiert sein – bis ins Detail. Das sollten sich die Behörden in allen Gemeinden zu Herzen nehmen.