Dankgottesdienst in Auw
Kürzlich verabschiedeten sich die Franziskaner Missionsschwestern im Rahmen eines Dankgottesdienstes von Auw. Gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen blickten die Schwestern auf das lange und segensreiche Wirken in Auw ...
Dankgottesdienst in Auw
Kürzlich verabschiedeten sich die Franziskaner Missionsschwestern im Rahmen eines Dankgottesdienstes von Auw. Gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen blickten die Schwestern auf das lange und segensreiche Wirken in Auw zurück.
Seit 1971 lebten und wirkten die Schwestern in Auw im Dienst an den Menschen. In den Anfangsjahren trugen sie Verantwortung in der Leitung des Bernarda-Heims; bis zuletzt waren sie als Seelsorgerinnen für die Bewohnerinnen und Bewohner da. Mit der Heiligsprechung von Maria Bernarda wurde Auw zudem für viele Gläubige zu einem besonderen Ort: Die Schwestern begleiteten Wallfahrende, Pilgerinnen und Pilger sowie Menschen, die sich auf die Spuren der Heiligen begeben wollten. Darüber hinaus engagierten sie sich in vielfältiger Weise im kirchlichen Leben der Gemeinde. Viele Teilnehmende nutzten den Anlass, um den Schwestern für ihr jahrzehntelanges Wirken ihren grossen Dank auszusprechen. Für diese Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit für eine von Nähe, Engagement und Vertrauen geprägte gemeinsame Zeit danken die Schwestern.
Entscheid zum Rückzug fiel nicht leicht
Am Ende des Gottesdienstes richtete Schwester Janeth, Delegationsleiterin der Franziskaner Missionsschwestern in Europa, das Wort an die versammelte Gemeinde. Sie brachte zum Ausdruck, dass der Entscheid zum Rückzug aus Auw dem Orden nicht leichtgefallen sei. Trotz intensiver Bemühungen sei es aufgrund des fehlenden Ordensnachwuchses nicht gelungen, die Gemeinschaft in Auw personell weiterzuführen. Diese Entwicklung betrifft – wie viele andere Ordensgemeinschaften – auch die Franziskaner Missionsschwestern. Mit Zuversicht und Hoffnung stellte Schwester Janeth zugleich in Aussicht, dass die Verbindung zwischen dem Orden und Auw bestehen bleibe. Im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten werden Schwestern auch künftig immer wieder in der Heimat von Maria Bernarda präsent sein und so die gewachsene geistliche Verbundenheit weitertragen. --zg