Die Kampagnenverantwortlichen der SVP nennen ihre Initiative «Nachhaltigkeitsinitiative». Doch bei allen Vorlagen, wo es um den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt ging und geht, stimmten und stimmen ihre parlamentarischen Vertreter mehrheitlich Nein. Und wenn die SVP den Austritt ...
Die Kampagnenverantwortlichen der SVP nennen ihre Initiative «Nachhaltigkeitsinitiative». Doch bei allen Vorlagen, wo es um den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt ging und geht, stimmten und stimmen ihre parlamentarischen Vertreter mehrheitlich Nein. Und wenn die SVP den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen fordert und den Ausstieg aus fossilen Energien blockiert, verschärft sie die weltweite Klimakrise – und damit auch eine der Fluchtursachen in Ländern des Globalen Südens.
Mein Fazit: Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, sollte konsequent in Klimaschutz, Energieeffizienz und eine gute Raumplanung investieren. Die Migration ist Folge und nicht Ursache unserer Probleme. Darum Nein zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Wir brauchen konkrete Lösungen für bezahlbaren Wohnraum, einen starken Service public und den Schutz unserer Lebensräume. Nur so können wir schützen, was uns lieb ist: eine offene und solidarische Schweiz.
Eva Keller Steimen, Wohlen