Neue Cabarena-Leitung ab Saison 2027/2028
Nach der Saison 2026/2027 werden Ruth und Balz Käppeli nach 15 Jahren die Leitung des Cabarena abgeben. Nun konnte die Nachfolge gesichert werden. Mit Tamara Cantieni Motika folgt eine Persönlichkeit, die in der Szene ...
Neue Cabarena-Leitung ab Saison 2027/2028
Nach der Saison 2026/2027 werden Ruth und Balz Käppeli nach 15 Jahren die Leitung des Cabarena abgeben. Nun konnte die Nachfolge gesichert werden. Mit Tamara Cantieni Motika folgt eine Persönlichkeit, die in der Szene bestens vernetzt ist.
Tamara Cantieni Motika absolvierte ihre Ausbildung an der Schauspiel-Akademie Zürich, der heutigen Zürcher Hochschule der Künste, und war anschliessend als freie Schauspielerin tätig. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Komödie und steht seither regelmässig als Comedienne auf der Bühne. Darüber hinaus ist sie eine gefragte Radio- und Eventmoderatorin.
30 höchst erfolgreiche Jahre
Dank ihrer ausgezeichneten Vernetzung in der Szene bringt Tamara Cantieni Motika ideale Voraussetzungen für die Weiterführung des Cabarena mit. Für sie ist dieses Engagement zugleich eine Herzensangelegenheit: «Ich bin in Muri aufgewachsen und habe hier die Schule besucht. Bis heute fühle ich mich diesem Ort und den Menschen eng verbunden. Umso mehr freue ich mich, ein Stück weit hierher zurückzukehren.»
Vor 30 Jahren haben Hans Peter und Katharina Strebel die Idee des Cabarena entwickelt und die Kleinkunstbühne durch ihr persönliches Engagement erfolgreich aufgebaut. Vor 15 Jahren erfolgte die Stabsübergabe an die aktuellen Ressortleitenden, Ruth und Balz Käppeli. Die beiden haben das Cabarena nun über viele Jahre hinweg geprägt, weiterentwickelt und mit grossem Engagement gestaltet.
Reibungsloser Übergang
Ein treues Stammpublikum sowie regelmässig ausverkaufte Veranstaltungen zeugen eindrücklich von ihrem feinen Gespür für Programm und Publikum. In einer Zeit, in der viele Theater mit rückläufigen Besucherzahlen konfrontiert sind, ist dies besonders bemerkenswert. Ihnen gebührt grosser Dank und hoher Respekt.
Stiftungsrat und Geschäftsleitung schätzen es zudem sehr, dass die Rücktrittsabsichten frühzeitig kommuniziert wurden. Dies ermöglichte nicht nur die sorgfältige Suche nach einer geeigneten Nachfolge, sondern auch die Gewährleistung eines reibungslosen Übergangs. Noch stehen sie jedoch in der Verantwortung und blicken mit Vorfreude auf die kommende Spielzeit. Dazu Ruth und Balz Käppeli: «Wir freuen uns sehr auf unsere letzte Saison und darauf, sie nun völlig unbelastet, mit voller Energie gestalten zu können.» --zg