Der Frauenverein und die Schützengesellschaft laden in Islisberg wieder zum Dorffest
Mit einem neuen Konzept frischen Wind ins Islisberger Dorffest bringen – das hat sich das Organisationskomitee für dieses Jahr vorgenommen. Diesmal sollen am 31. Juli auch ...
Der Frauenverein und die Schützengesellschaft laden in Islisberg wieder zum Dorffest
Mit einem neuen Konzept frischen Wind ins Islisberger Dorffest bringen – das hat sich das Organisationskomitee für dieses Jahr vorgenommen. Diesmal sollen am 31. Juli auch die Bedürfnisse der Kinder stärker berücksichtigt werden.
Thomas Stöckli
Fast 600 Besucherinnen und Besucher fanden letztes Jahr den Weg ans Dorffest in Islisberg. «Wir wurden richtiggehend überrannt», blickt Janine Stutz auf den Anlass zurück. Insbesondere die Küche und der Service seien über die Kapazitätsgrenze hinaus gefordert gewesen.
Die Organisatoren für das beliebte Dorffest haben daraus ihre Schlüsse gezogen und für diesmal das Konzept angepasst. Der Lead in der Organisation liegt weiterhin bei ihrem Frauenverein und bei der Schützengesellschaft. So teilt sich Janine Stutz denn auch mit Schützen-Präsident Stefan Abbt die OK-Leitung.
Mit Kinderprogramm und Neuzuzügerbegrüssung
Als weiterer Player konnte nun der Verein Tagesstrukturen dazugewonnen werden. Seine Mitglieder kümmern sich um ein Kinderprogramm, das weit über die bisherige Hüpfburg hinausgeht. Ein Programm für Fingerfertigkeit und Kreativität, mit Action und natürlich Süssigkeiten. Um den jungen Festbesuchern gerecht zu werden, wurde die Startzeit von Festbetrieb und Gastronomie von 18 auf 17 Uhr vorverlegt. Um für die Wahl-Islisberger die Hürde zu senken, mit den Alteingesessenen ins Gespräch zu kommen, lädt der Gemeinderat zudem erstmals im Rahmen des Dorffests auch zum Neuzuzügerapéro ein.
Vom Gasthaus Berghof auf den Gemeindehausplatz umgezogen
Das Dorffest ist ein Traditionsanlass. Wie lange es schon durchgeführt wird, das weiss niemand mehr so genau. «Sicher schon vor der Trennung von Arni 1983», hält Janine Stutz fest. Damals wurde noch im ehemaligen Gasthaus Berghof gefeiert. Seither ist der Anlass gewachsen und auf den gegenüberliegenden Gemeindehausplatz umgezogen.
Hier wird am Montag vor dem Anlass wieder das grosse Festzelt aufgestellt. Die während des Festbetriebs gesperrte Hauptstrasse dient als zusätzliche Fläche. Neu bereichern zwei Foodstände das kulinarische Angebot und die Festgänger sollen sich mehr selber bedienen können. «Ein Knackpunkt ist es jedes Mal, wieder genügend Leute zu finden, die sich engagieren», weiss Janine Stutz mittlerweile aus Erfahrung. Rund 50 sind es diesmal, die mit ihrem Einsatz den Festbetrieb ermöglichen. Mit dem neuen Konzept können diese wertvollen Helferinnen und Helfer dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. «Wir hoffen, dass auch die Leute, die letztes Mal lange warten mussten, wieder kommen und unserem neuen Konzept eine Chance geben», sagt Janine Stutz. Etwas nervös sei sie schon, gibt sie unumwunden zu: «Wir hoffen natürlich, dass die Änderungen auch gut ankommen.»
In den Nationalfeiertag hineinfesten
Um 19.45 Uhr ist ein offizieller Festakt mit Ansprache von Claudio Gabriel, Seelsorger der Pfarrei Lunkhofen, vorgesehen. Danach wird der Gemischte Chor das Islisbergerlied und den Schweizerpsalm anstimmen. Schliesslich feiert man in Islisberg ja in den Nationalfeiertag hinein. Und das wird hier ernst genommen: Nur für die jüngsten Besucher dürfte der Lampionumzug durchs Dorf um 21.30 Uhr den Abschluss bilden.
Für die routinierteren Festgänger verlagert sich das Geschehen um 23 Uhr ins Barzelt, das erhöht neben dem Gemeindehaus eingerichtet wird. Hier dauert die Feier bis um 4 Uhr am Morgen des 1. August an.
Die Dorffest-Tradition hat sich gewandelt, der Anlass ist gewachsen. Geblieben ist allerdings das Ziel, die Einwohner des Dorfs und der Region in Austausch zu bringen. «Das wird eine tolle Sache geben», verspricht Janine Stutz.