2. Liga: FC Mutschellen – FC Wettingen 1:3 (0:1)
Nach dem emotionalen Cupsieg und der beeindruckenden Aufholjagd unter der Woche beim FC Neuenhof (von 0:2 auf 4:2) wollte der FC Mutschellen vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen. Doch gegen den FC ...
2. Liga: FC Mutschellen – FC Wettingen 1:3 (0:1)
Nach dem emotionalen Cupsieg und der beeindruckenden Aufholjagd unter der Woche beim FC Neuenhof (von 0:2 auf 4:2) wollte der FC Mutschellen vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen. Doch gegen den FC Wettingen setzte es an diesem heissen Tag eine enttäuschende 1:3-Niederlage ab.
Die Voraussetzungen schienen gut. Trotz englischer Woche war die Stimmung im Lager der Freiämter positiv. Entsprechend gross war die Hoffnung, den Schwung der letzten Partien mitzunehmen. Doch auf dem Platz zeigte sich schnell, dass die hohen Temperaturen beiden Mannschaften zusetzten. Das Spiel begann verhalten, Torchancen blieben zunächst Mangelware.
Mit der ersten gefährlichen Aktion gingen die Gäste in Führung. In der 19. Minute parierte Orlando Gyr einen ersten Abschluss noch stark, beim Nachschuss von Matteo Amhof war der Mutscheller Schlussmann jedoch machtlos. Der Ball sprang über den Innenpfosten zum 0:1 ins Netz.
Anschluss bringt Hoffnung
Mutschellen hatte in der Folge zwar mehr Ballbesitz, konnte daraus aber kaum Kapital schlagen. Die Wettinger Defensive stand kompakt und liess nur wenig zu. Erst kurz vor der Pause sorgte Janick Seiler mit einem Distanzschuss aus rund 20 Metern für Gefahr, doch der Gästetorhüter lenkte den Ball über die Latte.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Freiämter versuchten das Spiel zu kontrollieren, blieben offensiv jedoch zu wenig zwingend. Die erste gute Möglichkeit gehörte Beniamin Lukaj, dessen Abschluss nach schöner Vorarbeit von Denis Gjokaj knapp am Tor vorbeistrich. Dann folgte der nächste Rückschlag. In der 53. Minute nutzte Wettingen eine unübersichtliche Situation konsequent aus. Die Mutscheller Abwehr brachte den Ball mehrfach nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, ehe Remo Ducret zum 0:2 einschob. Die Reaktion des Heimteams liess jedoch nicht lange auf sich warten. Zehn Minuten später lancierte Michael Iloski mit einer starken diagonalen Spieleröffnung Gian Marco Bellisario. Der Flügelspieler setzte sich durch, umkurvte den Torhüter und verkürzte sehenswert auf 1:2. Plötzlich keimte Hoffnung auf eine ähnliche Wende wie wenige Tage zuvor in Neuenhof auf.
Durchschlagskraft fehlte
Diese Hoffnung erhielt jedoch einen Dämpfer. Nach dem Anschlusstreffer gelang es den Freiämtern nicht, den Druck weiter zu erhöhen. Stattdessen leistete man sich in der 74. Minute einen Ballverlust. Wettingen schaltete schnell um und überlief die aufgerückte Mutscheller Defensive. Ducret blieb vor Gyr eiskalt und erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends die Vorentscheidung zum 1:3. In der Schlussphase stemmte sich Mutschellen zwar nochmals gegen die Niederlage. Zählbares sprang nicht mehr heraus. So blieb es bei einer verdienten Niederlage gegen effiziente Wettinger. Während Mutschellen spielerisch mehr Anteile besass, fehlte es über weite Strecken an Durchschlagskraft und Konsequenz in den entscheidenden Momenten. Gestern Dienstag (nach Redaktionsschluss) spielte Mutschellen zu Hause gegen Spreitenbach.
--fcm