Thomas Stöckli, Redaktor.
Noch fahren die Lastwagen, voll mit sauberem Aushub aus dem Oberfreiamt, fast alle südwärts, in die Deponie Babilon. Mit der geplanten Erweiterung dürfte der Deponiebetrieb noch etwa sechs, sieben ...
Thomas Stöckli, Redaktor.
Noch fahren die Lastwagen, voll mit sauberem Aushub aus dem Oberfreiamt, fast alle südwärts, in die Deponie Babilon. Mit der geplanten Erweiterung dürfte der Deponiebetrieb noch etwa sechs, sieben Jahre anhalten. Anschliessend soll es am Standort «Höll» zwischen Boswil, Kallern und Waltenschwil weitergehen. Aus Bezirks-Perspektive drehen sich die Verkehrswege um, die Spitze der Durchfahrten verlagert sich von Süden nach Norden.
Deutlicher als den abnehmenden Schwerverkehr dürfte Dietwil das Wegfallen der Zusatzeinnahmen durch den Deponiebetrieb spüren. Von rund zehn Steuerprozent spricht Gemeindeammann Theo Kern. Eine Steuererhöhung scheint unausweichlich. Noch nicht in dieser Legislatur und vielleicht auch nicht bis Mitte der nächsten.
Der Gemeinderat tut allerdings gut daran, sich jetzt schon mit der Zeit danach zu befassen. Es geht darum, Sparpotenzial zu prüfen, um den drohenden Steuerschock abzufedern. Aber auch bewusst zu machen, dass der aktuelle Steuerfuss von 104 Prozent langfristig nicht als Messlatte taugt.