Der für Wohlen schiessende Lenzburger Thomas Vock hat die 19. Austragung des Röbi-Wüest-Cups für Pistolenschützen gewonnen. Auf der Suhrer Regionalschiessanlage Obertel zeigte er ab der Vorrunde die nötige Nervenstärke. «Ich bin schon einige Jahre ...
Der für Wohlen schiessende Lenzburger Thomas Vock hat die 19. Austragung des Röbi-Wüest-Cups für Pistolenschützen gewonnen. Auf der Suhrer Regionalschiessanlage Obertel zeigte er ab der Vorrunde die nötige Nervenstärke. «Ich bin schon einige Jahre Pistolenschütze. Da kann ich mit Finaldruck umgehen», erklärte der Gewinner und sagte, dass der Sieg auch sein-Ziel war. «Anders geht das nicht.». Mit 149 Punkten aus 15 Schüssen qualifizierte sich Vock für die K.-o.-Runden. Im Achtelfinal hatte er mit 144 Punkten das Glück, da sein Gegner Stefan Gangl nur 142 Zähler erreichte. Danach steigerte sich der Schütze der Pistolensektion Wohlen. Im Viertelfinal besiegte er den Fahrwanger Beat Elmer. Im Halbfinal traf er auf seinen Vereinskollegen Patrik Hunn, der als ebenso stark gilt. Vock setzte seine Ansage, das Maximum schiessen zu müssen, in die Tat um und gewann mit zwei Punkten Vorsprung.
Im Final traf Vock auf den Schinznacher Daniel Dennler, der konstant 148 oder 149 Punkte erzielte. Sein Arm zitterte in der ersten Fünferpasse, und er startete mit 49 Punkten gegenüber Dennlers 50. «Den Neuner habe ich gespürt», kommentierte er. Doch Vock verriet sein Erfolgsgeheimnis: «Ich habe heute bewusst nie auf das Resultat des Gegners geschaut.» Mit 100 Punkten aus den letzten zehn Schüssen überholte er Dennler und gewann mit einem Ring Vorsprung. Nach dem 4. Platz im Vorjahr schaffte Vock damit erstmals den Sprung an die Spitze. Den kleinen Final gewann der Zürcher Elias Zois gegen den Wohler Patrik Hunn dank besserem Beginn mit 149:147 Zählern.
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