Neubau der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis in Oberlunkhofen im Endspurt
Am 19. September feiert die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis an der Zürcherstrasse 7 in Oberlunkhofen die Eröffnung ihres künftigen Hauptsitzes. Während es Bankleiter André ...
Neubau der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis in Oberlunkhofen im Endspurt
Am 19. September feiert die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis an der Zürcherstrasse 7 in Oberlunkhofen die Eröffnung ihres künftigen Hauptsitzes. Während es Bankleiter André Bächinger kaum erwarten kann, ist Bauleiter Thomas Zürcher froh um die Tage, die ihm noch verbleiben.
Thomas Stöckli
Die Gerüste sind weg auf der grossen Baustelle im Zentrum von Oberlunkhofen. «Der Platz zwischen den Bauten ist extrem grosszügig geworden», stellt Reto Schoch fest. «Jetzt kommen auch die Fassaden zur Geltung», schiebt der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis nach, der auch die Baukommission leitet. «Wir bekommen extrem viel positives Feedback», bestätigt André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung, den Eindruck. Bei der Baustellenbesichtigung fehlte noch der dezente Farb-Asphalt, der den Platz mittlerweile erst recht zum Hingucker macht.
Wertige Materialien
Der Rundgang startet nicht beim Haupteingang, wo künftig die Kunden in den «18-Stunden-Bereich» gelangen, der nach den ausgedehnten Öffnungszeiten von Bankomat, Münzrollen- und Geldwechselautomat sowie Kundensafe-Anlage benannt ist. Stattdessen geht es beim Durchgang zum nebenan liegenden Wohnhaus in die Kundenzone des Bankgebäudes. Im Erdgeschoss befinden sich nämlich – angegliedert an die Empfangshalle – die Beratungsräume und -nischen sowie die Büros des Schalterpersonals.
Die Materialisierung wirkt wertig: Natursteinplatten am Boden, Lehmputz an den Wänden und Holz prägen das Bild. In Szene gesetzt wird das alles durch die «Lichtkanone», die Sonnenstrahlen durchs Oblicht im Dach und alle Stockwerke bis in die Halle fluten lässt.
Austausch und Begegnung
In den beiden Mittelgeschossen entsteht die Mehrheit der 46 Arbeitsplätze. «Wir arbeiten hauptsächlich mit Zweierbüros», so der Bankleiter. Ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen und eine zeitgemässe Möblierung sollen das Wohlbefinden fördern und die Zusammenarbeit im Team unterstützen.
Ganz oben unter dem Dach schliessen sich der Gemeinschaftsraum und der Saal für Anlässe an. Letzterer soll künftig für Workshops, Kundenveranstaltungen und interne Anlässe genutzt werden, so André Bächinger: «Der Raum soll als Plattform für Austausch und Begegnung dienen und die Rolle der Bank als regional verankerte Institution stärken.»
Übergabe am 12. August
«Wir sind froh, wenn endlich September ist», sagt Bächinger. Vom 5. bis 8. September ist der Umzug vorgesehen. Am Freitag, 11. September, wird die Bank letztmals am bestehenden Standort öffnen. Am Montag, 14. September, bleibt sie dann geschlossen, ehe sie am Dienstag, 15. September, am neuen Standort den Betrieb aufnimmt. Am Samstag, 19. September, wird dann offiziell Eröffnung gefeiert. Bauleiter Thomas Zürcher von der Triga Baumanagement AG dürfte dagegen froh sein über jeden Tag, der ihm noch bleibt bis zum 12. August. Dann ist nämlich Übergabetermin. Ziel war jedoch, schon im Rahmen der Vorabnahme möglichst viel erledigt zu haben: «Im Idealfall müssen dann nur noch einzelne Punkte durchgegangen werden.» Herausfordernd sei in diesem Zusammenhang, die Qualitätsstandards zu definieren, so Schoch. Das dient der Abgrenzung, was als Mangel zu beheben ist und was noch in der Toleranz liegt.
Weiter fortgeschritten ist der angrenzende Wohnbau, der ebenfalls Teil des 20-Millionen-Franken-Gesamtprojekts ist. Dabei herrscht hier weniger Zeitdruck. Die Wohnungen sind weitgehend bereit und per 1. September vermietet.