Verena Anna Wigger, Redaktorin.
Das neue ARA-Grossprojekt ist aus einem anderen Projekt im Kanton Zürich gewachsen, das dann allerdings nicht zustande kam. Damals haben aus welchen Gründen auch immer die ...
Verena Anna Wigger, Redaktorin.
Das neue ARA-Grossprojekt ist aus einem anderen Projekt im Kanton Zürich gewachsen, das dann allerdings nicht zustande kam. Damals haben aus welchen Gründen auch immer die Verantwortlichen einzelner Gemeinden einen Rückzug gemacht.
Daraus erwuchs ein Investitionsstau bei den beiden ARAs in Merenschwand wie auch im zürcherischen Obfelden. Hier benötigen die Anlagen dringend notwendige Sanierungen und Investitionen. Denn sie sind nach 30 Jahren an ihrem Lebensende.
Nun hat man sich kantonsübergreifend gefunden und den Nutzen der Zusammenarbeit erkannt und vorangetrieben. Dies ist eine gute Lösung – basierend auf einem wertvollen und weitsichtigen Handeln.
Das neue Projekt bringt Abwasser-Reserven von 4000 Einwohner-Einheiten über alle sechs Gemeinden. Beim Projekt hat man gross gedacht – und über die Reuss hinaus. Die Frage bleibt allerdings: Hat man genug gross gedacht?