2. Liga: Wohlen II – Lenzburg 1:4 – heute gegen Leader Suhr
Zwei schnelle Tore und überheblich ins Spiel. Gegen Spitzenteam Lenzburg gibts für die jungen Wohler eins auf den Deckel. Heute Dienstag gehts mit dem schwierigen Auswärtsspiel gegen ...
2. Liga: Wohlen II – Lenzburg 1:4 – heute gegen Leader Suhr
Zwei schnelle Tore und überheblich ins Spiel. Gegen Spitzenteam Lenzburg gibts für die jungen Wohler eins auf den Deckel. Heute Dienstag gehts mit dem schwierigen Auswärtsspiel gegen Leader Suhr weiter. Das Hinspiel endete 7:0 für Wohlen.
«Vielleicht waren wir übermotiviert. Vielleicht waren wir uns unserer Sache zu sicher. Aber ganz bestimmt waren wir arrogant», sagt Trainer Rino Luongo. Die jungen Wohler starten so gegen Spitzenteam Lenzburg (3. Rang) denkbar schlecht in das Heimspiel.
«Schlechtester Match der Rückrunde»
Ein umstrittener Penalty bringt nach vier Minuten das 0:1. Fünf Minuten später steht es 0:2. «Lenzburg ist ein starker Gegner. Diese zwei frühen Gegentore haben uns aus der Bahn geworfen», sagt Luongo. Nach 13 Minuten kann Gelsian Hakajzwar verkürzen (1:2), doch die ganz grosse Wende bleibt aus. In der 20. Minute fällt das 1:3, nach der Pause (60.) das 1:4. «Wir haben verdient verloren. Es war unser schlechtester Match der Rückrunde», so Luongo.
Es ist eine Rückrunde, die Hochs und Tiefs beinhaltet. Die positiven Resultate: 2:0 gegen Schönenwerd, 4:2 gegen Mutschellen, 5:1 gegen Küttigen, 3:0 gegen Oftringen – und das einzige Unentschieden: Das 2:2 gegen Baden II. Die negativen Ergebnisse: 1:2 gegen Erlinsbach, 3:4 gegen Muri – und jetzt 1:4 gegen Lenzburg. Die Unerfahrenheit des Teams spielt bei den Aussetzern sicherlich eine markante Rolle. «Manche Spieler sind 17 oder 18 Jahre alt. Da fehlt eben die Erfahrung und es ist alles ein Lernprozess», so Luongo. Manchmal fehle es aber auch an der Qualität. Und manchmal ist auch einfach der Gegner zu stark. Aber: «Wir machen Schritte nach vorn», so der Trainer weiter.
Erst Leader, dann Schlusslicht
Die Wohler stecken nach wie vor im Abstiegskampf. Es braucht dringend Punkte in den letzten fünf Saisonspielen. «Es folgen Wochen der Wahrheit», so Luongo. Am Dienstag (20 Uhr) geht es auswärts gegen Suhr (die punktgleich mit Baden II die Tabelle anführen). Das Hinspiel endete mit einem 7:0-Sieg für Wohlen II. «Suhr wird gewarnt sein und sicherlich anders auftreten als damals», sagt Luongo. Am Freitag (20.30 Uhr) folgt das Heimspiel gegen Schlusslicht Spreitenbach. Übrigens: Der FCW möchte Luongo als Trainer halten. Ob er bleibt, macht er nicht von der Ligazugehörigkeit abhängig. Luongo sagt aber: «In dieser Saison hat es total 36 neue Spieler im Team gegeben. Das will ich so nie mehr erleben.» Falls mehr Konstanz reinkommt, würde wohl auch er Trainer bleiben.
--spr