Annemarie Keusch, Redaktorin.
Es muss durchaus etwas frustrierend gewesen sein. Die Hände, die als Ja für den Überweisungsantrag in die Höhe gestreckt wurden, wurden nicht einmal ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Es muss durchaus etwas frustrierend gewesen sein. Die Hände, die als Ja für den Überweisungsantrag in die Höhe gestreckt wurden, wurden nicht einmal ausgezählt. So wenige waren es. Der Verein «Murianer 1. August» erhält ab 2028 also nicht mehr Geld für die Durchführung dieses Anlasses. Schon der Antrag, dies überhaupt an der nächsten «Gmeind» zu diskutieren, scheitert deutlich. Der Frust der Organisatoren wäre verständlich. Schliesslich scheuen sie rund um die «neue» Bundesfeier in Muri keine Mühe. Ein ganzer Tag Programm. 500 zufriedene Gäste im letzten Jahr. Dass diese Bundesfeier attraktiver ist als jene vorher am Vormittag des 1. Augustes auf dem Klosterhof, das steht ausser Frage.
Dennoch, es wäre gefährlich gewesen, dem Verein maximal 15 000 Franken jährlich für die Bundesfeier zu zahlen. Wohl zu gefährlich. Es hätte Tür und Tor für andere Vereine geöffnet. Für solche, die mehr mobilisieren, als es die Organisatoren der Bundesfeier getan haben. Die Bevölkerung kann den Anlass ganz einfach damit unterstützen, indem man am 1. August dabei ist.