«Entweder/Oder» mit Beat Wenger, Gemeinderat und Museumsleiter, Geltwil
Beat Wenger, seit Kurzem Präsident des Gemeindeverbandes Spitex Muri und Umgebung, war viele Jahre als Fachlehrer und Berufsschulrektor tätig und engagiert sich heute als ...
«Entweder/Oder» mit Beat Wenger, Gemeinderat und Museumsleiter, Geltwil
Beat Wenger, seit Kurzem Präsident des Gemeindeverbandes Spitex Muri und Umgebung, war viele Jahre als Fachlehrer und Berufsschulrektor tätig und engagiert sich heute als Museumsleiter im «Käppeligut» in Isenbergschwil sowie für innovative Formen der Spitex-Pflege zu Hause. Ob als ehemaliger Verbandsmann beim Schreinermeisterverband, als ehemaliger Rektor oder als Gemeinderat von Geltwil – er vernetzt zwischen Bildung, Politik, Alltag und Kultur. Sein Umfeld beschreibt ihn als vorausblickenden Freigeist.
Buch oder Film?
Beim Lesen öffnen sich mir Welten, die weit über den Bildschirm hinausgehen. Die Geschichten lassen meine Gedanken schweifen und neue Ideen entstehen.
Klostermuseum oder Freiämterweg?
Als Kurator des Privatmuseums «Käppeligut» in Isenbergschwil und Präsident des «Museums zwischen Pflug und Korn» in Muri fasziniert mich, wie Geschichte Räume füllt und Menschen verbindet. Zukunft braucht Herkunft, das spüre ich in jedem Ausstellungsstück.
Selbst Kochen oder Restaurant?
Im Restaurant essen gehen. Doch am liebsten geniesse ich die Kochkünste meiner Frau, besser als jedes Menü auf der Karte. Gemeinsame Mahlzeiten sind für mich kostbare Alltagsrituale.
Fleisch oder Gemüse?
Beides. Eine ausgewogene Ernährung ist für mich ein Stück Lebensqualität. Vielfalt auf dem Teller steht für Vielfalt im Leben.
Tee oder Kaffee?
Kaffee. Er wirkt bei mir wie ein Schalter, der mich fokussiert und aktiviert. Die Kaffeepause ist für mich oft der Startschuss für neue Vorhaben.
Meer oder die Berge?
Die Weite und das Grossartige der Natur beflügeln mich auf meinen Wanderungen. Oben auf dem Gipfel ordnen sich meine Gedanken wie von selbst.
Sport oder Faulenzen?
Beim Golfspielen finde ich zu einer konzentrierten Ruhe, Kopf und Bewegung werden eins. Jeder Schlag ist ein kleines persönliches Experiment in Achtsamkeit.
Singen oder Tanzen?
Meine Stimme ist mein Motivator und mein Ventil zugleich. Ein gutes Lied hebt meine Stimmung, und manchmal animiert sie gleich die ganze Runde.
Strandurlaub oder Städtetrip?
Städte erzählen Geschichten in ihren Gassen, Plätzen und Museen. Dies erweitert meinen Horizont.
Stadt oder Land?
Die Ruhe, die Übersichtlichkeit und das Persönliche sprechen mich an. Hier entstehen Gespräche, die tiefer gehen als ein schneller Smalltalk.
Sommer oder Winter?
Beides. Jede Jahreszeit hat ihre eigene Geschichte, die ich bewusst erlebe.
Auto oder ÖV?
Wenn ich eine Idee vertiefen will, kaufe ich mir eine Tageskarte und arbeite im Zug. Wenn der Gedanke zu Ende gedacht ist, komme ich bereichert wieder nach Hause. --vaw