Erfolgreiches Plastik-Recycling der Brings in Villmergen
Verpackungen, Flaschen, Folien – Kunststoff ist im Haushalt allgegenwärtig. Die Brings Villmergen hat mit den Sammelsäcken im Jahr 2025 die stolze Zahl von total 97 860 Kilogramm Haushaltkunststoff ...
Erfolgreiches Plastik-Recycling der Brings in Villmergen
Verpackungen, Flaschen, Folien – Kunststoff ist im Haushalt allgegenwärtig. Die Brings Villmergen hat mit den Sammelsäcken im Jahr 2025 die stolze Zahl von total 97 860 Kilogramm Haushaltkunststoff gesammelt und so dem Recycling zugeführt.
Haushaltkunststoff sollte nicht einfach weggeworfen werden, da viele der Materialen wiederverwertbar sind. In der Region bietet der Römer AG mit Sitz in Wohlen in Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden die Möglichkeit, diesen in den kostenpflichtigen Sammelsäcken Bring Plastic Back zu sammeln. Dies verringert nicht nur den Hauskehricht, sondern reduziert auch den Ressourcenverbrauch und den CO2-Ausstoss.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über die Römer AG 140 450 Kilogramm Haushaltkunststoffe gesammelt. Davon kamen allein in der Brings Villmergen 97 860 Kilogramm Kunststoffe zusammen und wurden dem Recycling zugeführt. Dies ist eine beachtliche Menge und zeigt, dass sich auch das Sammeln der vermeintlich kleinen Haushaltsanteile lohnt.
Plastikrecycling, dem vertraut werden kann
Das Sammelsystem ist nach den strengen Anforderungen des Verbands Schweizer Plastic Recycler zertifiziert. Die Zertifizierung beinhaltet ein komplettes und regelmässiges Stofffluss-Monitoring nach der Methode der EMPA. Dies garantiert, dass aus dem Plastikabfall auf sinnvolle Weise neue Rohstoffe gewonnen werden.
Die Kunststoffsammlung der Brings Villmergen ersetzte 2025 im stofflichen Recycling 48 930 Kilogramm Neumaterial, was 146 790 Liter Erdöl einsparte. Das daraus gewonnene Regranulat reicht zum Beispiel für die Herstellung von 38 227 Metern Kabelschutzrohren, eine eindrückliche Zahl.
Die nicht rezyklierbaren Mischkunststoffe wurden der Zementindustrie als Ersatzbrennstoff zugeführt und ersetzten so 48 881 Kilogramm Stein- oder Braunkohle. Gegenüber der thermischen Verwertung in einer Kehrichtverwertungsanlage konnten 276 944 Kilogramm CO2-Emissionen eingespart werden. Diese Einsparung entspricht einer Autofahrt mit einem Mittelklassewagen von 2,13 Millionen Kilometern. --red
Weitere Informationen und Kontakte sind zu finden unter sammelsack.ch.