18 junge Musiktalente am «Prix ibw» dabei – Joel Forster aus Dottikon ist der grosse Sieger
Joel Forster aus Dottikon ist der Gewinner des Prix ibw 2026. Mit seiner Interpretation der «Konzert-Etüde» Opus 49 des russischen Komponisten ...
18 junge Musiktalente am «Prix ibw» dabei – Joel Forster aus Dottikon ist der grosse Sieger
Joel Forster aus Dottikon ist der Gewinner des Prix ibw 2026. Mit seiner Interpretation der «Konzert-Etüde» Opus 49 des russischen Komponisten Alexander Goedicke überzeugte er an der Trompete nicht nur die Jury, sondern begeisterte auch die zahlreichen Besucher im Wohler Chappelehof.
Stefan Sprenger
Der Saal ist voll. Die Preisverleihung steht kurz nach der Mittagspause im Chappelehof Wohlen an. Die 18 jungen Musikerinnen und Musiker warten gespannt und freudig auf die Bekanntgabe, wer denn in diesem Jahr den «Prix ibw» gewinnt. Die Musiktalente aus dem Freiamt und dem Seetal zeigten am Morgen ein buntes und tolles Programm, das vom «Wilde Kerle»- Soundtrack bis zum Vivaldi-Violinkonzert reichte. Durch den Förderwettbewerb führte Kilian Rosenberg vom Kiwanis Club Lindenberg in kompetenter und souveräner Art.
«Ich hatte Hühnerhaut»
Der Anlass wird von der ibw und dem Kiwanis Club Lindenberg getragen. Die Teilnehmenden kommen aus 7 verschiedenen Musikschulen (Boswil, Dottikon, Jonen, Mutschellen, Seetal, Sins und Wohlen). In diesem Jahr waren sehr viele Besucher vor Ort und man durfte bei der sechsten Ausgabe von einem Rekord sprechen.
Kurz vor der Preisverleihung kamen die Organisatoren und Juroren kurz zu Wort. Beat Koch, «Mister Jazz Night» und Projektleiter des Prix ibw, sagte: «Ich hatte Hühnerhaut während den Darbietungen.» Roland Hodel, Präsident des Kiwanis Clubs Lindenberg, «ist beeindruckt vom Gezeigten. Hier war ganz viel Mut und Engagement zu sehen. Alle sind Sieger.» Lukas Stäger, stellvertretender Leiter von der Regionalen Musikschule Wohlen und Jury-Ansprechpartner, sagt: «Es hat enormen Spass gemacht.» Und er gab den Talenten etwas mit auf den musikalischen Lebensweg: «Üben. Üben. Üben. Und ganz viel Freude.» Für die Musikschulen sei der «Prix ibw» eine hervorragende Plattform, um sich zu zeigen.
In der Jury waren drei Musikexperten. Roland Recher sprach den Musiktalenten und den Organisatoren ein grosses Lob aus. Madlaina Küng hat «enorm viel Freude auf der Bühne gesehen und Nicole Johänntgen sagte: «Ich habe heute auf der Bühne viele Zauberinnen und Zauberer gesehen, die mich in den Bann gezogen haben. Ihr habt für Verblüffung gesorgt. Weiter so.»
Alle landeten bei diesem Förderwettbewerb auf dem Podest. Moderator Kilian Rosenberg erklärt: «Ganz im Sinne vom Fördergedanken haben die Wettbewerbsverantwortlichen beschlossen, die Rangierung nicht in Kategorien aufzuteilen, sondern für alle Teilnehmenden jeweils mehrere erste, zweite und dritte Preise zu vergeben. Das heisst, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird im guten Fall einen dritten Preis, im sehr guten Fall einen zweiten und im besten Fall einen ersten Preis erhalten. Aus den Erst-Preis-Trägern wird dann die Gewinnerin oder der Gewinner vom Prix ibw hervorgehen.» Und jener grosse Sieger hiess Joel Forster (Jahrgang 2012) aus Dottikon. Er ist der Gewinner des Prix ibw 2026. Der junge Mann freute sich riesig über die Auszeichnung – und darf nun nebst tollen Preisen auch am Event «ibw persönlich» auftreten.