Schülerparlament organisiert Fussballmatch gegen die Lehrerschaft im Stadion Brühl in Muri
Die Schüler wollten es wissen und fast wäre ihnen das Husarenstück gelungen, das Match auf dem grünen Rasenteppich für sich zu entscheiden. Rund ...
Schülerparlament organisiert Fussballmatch gegen die Lehrerschaft im Stadion Brühl in Muri
Die Schüler wollten es wissen und fast wäre ihnen das Husarenstück gelungen, das Match auf dem grünen Rasenteppich für sich zu entscheiden. Rund 370 Schülerinnen und Schüler und die gesamte Lehrerschaft nahmen fröhlich und lautstark den Platz in Beschlag. Gestartet wurde der Anlass mit einem gemeinsamen Mittagessen im «FC-Beizli».
Verena Anna Wigger
Um es vorwegzunehmen, das Schlussresultat von 4:4 zeigt auf, wie motiviert beide Seiten sich im Zweikampf zeigten. Das vom Schülerparlament initiierte Spiel gefiel auch Yael Gut, die dem Parlament angehört. Aussergewöhnlich war die Dauer, gespielt wurden viermal 20 Minuten. Auf dem «heiligen» Rasenteppich im Stadion Brühl. Dies bei sommerlich heissen Temperaturen und viel Sonnenschein, die das Gelände richtig aufheizten. Insgesamt wurden die Teams sieben Mal ausgetauscht. Ziel war es, dass möglichst viele Kinder mitspielen durften. Schulsozialarbeiter Martin Schneider sagt. «Die Kinder wollten alle mitspielen. Bei den Lehrern war es das genaue Gegenteil.»
Die Spielfreude, die alle mitriss
Mit welcher Begeisterung sie dies umsetzten, zeigten die Zweikämpfe, welche zur Begeisterung der vielen Zuschauerinnen und Zuschauer beitrugen. Es wurde um den Ball gekämpft, zwar fair, aber mit viel Einsatz, Können und zum Teil überraschenden Aktionen. «Auch wenn man nicht so stark kicken darf», wie das Lehrer Dominik Fässler verriet. Als ehemaliger Spieler der beiden Klubs in Wettingen und Brugg konnte er gut dosieren. Gemeindepräsident Hampi Budmiger formulierte es passend: «Am Schluss steht man auf dem Platz und hat Ehrgeiz.». Sein Treffer brachte dem Lehrer-Team zuvor den ersten Punkt.
Der Walliser Nationalliga-Schiedsrichter Simon Sieber führte das Spiel souverän und unparteiisch. Auf dem Feld gab es auch stille Helden, wie Goalie Nino Bühler, der seinen Kasten überzeugend verteidigte. Der zehnjährige Eishockey-Spieler hat dabei keine Beziehung zum runden Leder. Er spielt in seiner Freizeit in Zug Hockey. Er überzeugte mit seiner ruhigen und sicheren Arbeit im Tor des Schüler-Teams.
Stargast motiviert zur Zusammenarbeit
Bei so viel Begeisterung ging der eigentliche Sport-Star des Nachmittags fast etwas unter. Die Murianer Super-League-Spielerin Michelle Stierli vom Frauen FC Aarau war Stargast am Nachmittag. Als Assistenzärztin übt sie ein intensives Hobby als Spitzensportlerin aus. Sie freute sich, am Schülerturnier in der Heimat mit dabei zu sein. Sie betonte, «dass die Disziplin und eine gute Zusammenarbeit» wichtig sind. So unterstützte sie das Team der Lehrer im Wissen, «dass man nicht alles alleine erreicht». Das gab sie den Schülerinnen und Schülern als Tipp mit.
Spielübersicht kompakt
Das bei sommerlichen Temperaturen durchgeführte Spiel endete 4:4. Torschützen der Partie waren im ersten Viertel Erlind Nuridini, 1:0, Schüler-Team. Zwei Minuten später Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger, 1:1, Lehrer-Team. Zweites Viertel Janis Kurtti, 1:2, Lehrerschaft. Drittes Viertel, 47. Minute, Diego Piuto, 2:2, Schüler-Team. Fünf Minuten später Dominik Meier, 2:3, Lehrer-Team. Viertes Viertel Bela Live Tinel, 3:3, Schüler-Team. Viertes Viertel, 116. Minute, Ariane Hydari 4:3, Schüler-Team. 118. Minute, Dominik Meier, Doppeltorschütze, 4:4, Lehrer-Team. Dies war auch das Schlussresultat.