Final von Schweizer Jugend forscht
Gilles Bärtschi, Schüler der Kanti Wohlen, hat mit seiner Arbeit Silber geholt.
Mit der Prämierungsfeier am FHNW-Campus Muttenz fand der 60. Nationale Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht seinen ...
Final von Schweizer Jugend forscht
Gilles Bärtschi, Schüler der Kanti Wohlen, hat mit seiner Arbeit Silber geholt.
Mit der Prämierungsfeier am FHNW-Campus Muttenz fand der 60. Nationale Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht seinen Höhepunkt und Abschluss. 114 Finalistinnen und Finalisten aus Gymnasien und Berufsbildung präsentierten ihre Projekte am Final einer Fachjury und der Öffentlichkeit. Hinter ihnen liegt ein intensives Jahr voller Recherche, Experimente und Entwicklung – geprägt von Neugier, Ausdauer und Innovationsgeist.
Im Zentrum stand die Prämierungsfeier. Die unabhängige Fachjury bewertete die Projekte und vergab die Prädikate Bronze, Silber und Gold. Zu den Prämierten gehört auch Gilles Bärtschi aus Niederwil. Der Schüler der Kanti Wohlen hat im Rahmen seiner Maturarbeit eine eigene Programmiersprache entwickelt, basierend auf dem Konzept der Arrows. Darunter versteht man grob gesagt Berechnungen, die nach dem Typ der Ein- und Ausgabe parametrisiert sind. Es hat sich herausgestellt, dass es tatsächlich möglich ist, eine solche Programmiersprache technisch zu realisieren. In der Praxis sind solche Programme aber sehr langatmig. Eine sinnvolle Anwendung des Hauptkonzepts wäre zusammen mit den Möglichkeiten von anderen funktionalen Programmiersprachen eher denkbar.
Die Leitfrage konnte so weit beantwortet werden und es existiert ein lauffähiges Endprodukt. Interessant wäre es nun, eine kompakte Notation zu finden und zu implementieren. Auch auf der technischen Seite bleiben viele Entwicklungsmöglichkeiten. Für diese Arbeit erhielt der Niederwiler kürzlich schon bei der Vergabe des Rotary-Preises einen Anerkennungspreis. Nun folgt also eine weitere Würdigung. Er erhielt bei Schweizer Jugend forscht Silber und hat zusätzlich den Sonderpreis «Summer School of Science», gestiftet von der Metrohm Stiftung, erhalten. --red